Corporate Governance

Dia­log Ethik be­rät und un­ter­stützt Or­ga­ni­sa­ti­o­nen bei der Ent­wick­lung, dem Auf­bau und der kon­ti­nu­i­er­li­chen Ak­ti­vie­rung einer be­wuss­ten und re­flek­tier­ten Or­ga­ni­sa­ti­ons­kul­tur (z. B. «Ethik-Forum»).

Unser Angebot

  • Kompetenzerweiterung bezüglich Reflexions-, Entscheidungsfindungs- und Kommunikationsfähigkeiten mittels Kursen in der jeweiligen
    Organisation
  • Entwicklung, Aufbau und Betrieb von Reflexions-, Kommunikations- und Entscheidungsfindungsstrukturen (Modell «Ethik-Forum»)
  • Beratung von Leitungsgremien
  • Kooperationsmodelle mit anderen Organisationen entlang der Versorgungskette

Kurse nach dem Baukastenprinzip

Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen können gemäss dem Baukastenprinzip alle Bildungsmodule, Veranstaltungen und Kurse in beliebiger Kombination und Anzahl vom bestehenden Weiterbildungsprogramm von Dialog Ethik buchen. Sie haben ausserdem die Möglichkeit, zu verschiedenen Themenfeldern individuell gestaltete Bildungsmodule, Veranstaltungen und Kurse zu erhalten. Alle Themen und Angebote von Dialog Ethik können:

  • in Modul- oder Veranstaltungsform,
  • in freiwählbarer Kombination,
  • massgeschneidert,
  • als interne oder externe Kurse von Organisationen

gebucht werden.

 

Die «Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Bildungsveranstaltungen des Instituts Dialog Ethik» finden sie pdf hier (136 KB) .

Schulungen für Behörden

Angebote zu ethischen Kernfragen in der Behördenpraxis der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB)

  • Vorträge (auf Anfrage): Ethische Kernfragen, Spannungsfelder und Umgangsformen
  • Intensiv-Kurs «Ethik und Kindes- und Erwachsenenschutzrecht»: Grundlagen, Instrumente, Praxistransfer (1 Tag)
  • Inhouse-Schulungen (auf Anfrage)

Intensiv-Kurs «Ethik und Kindes- und Erwachsenenschutzrecht»: Entscheidungen in Medizin und Pflege

Mit Einführung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts (KESR) sind die Behörden aufgrund ihrer Aufgaben mit grundlegenden Fragen und ethischen Spannungsfeldern im Bereich Medizin und Pflege konfrontiert.

Wer entscheidet über das Patientenwohl, wenn sich die Nachkommen uneins sind? Nach welchen Kriterien und Leitlinien sollen solche Entscheide gefällt werden? Soll die Patientin auf die Intensivstation verlegt werden, wenn sie in ihrer Patientenverfügung festgehalten hat, sie möchte keine lebenserhaltenden Massnahmen erhalten? Darf die Tochter stellvertretend für ihre im Pflegeheim lebende, infolge Demenz urteilsunfähige Mutter auf eine Reanimation verzichten, auch wenn die Mutter sich ganz offensichtlich noch sehr am Leben freut?

Im Interesse eines kompetenten und sicheren Umgangs und einer reflektierte Behördenpraxis werden die wesentlichen ethischen Kernfragen des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts (KESR) vorgestellt und diskutiert. Wir zeigen anhand von Fallbeispielen aus Medizin und Pflege die Dilemmata auf und stellen Instrumente zur Strukturierung von komplexen ethischen Entscheidungssituationen vor. Im Praxisteil besteht die Möglichkeit, die ethische Güterabwägung anhand von Fragen aus dem eigenen Behördenalltag einzuüben.

 

Kursinhalt:

Ethische Grundlagen – Aus der Praxis von Medizin und Pflege

  • Ethische Kernfragen in Medizin und Pflege
  • Chancen, Probleme und neue ethische Herausforderungen durch die Stellvertreterregelung
  • Ethisches Spannungsfeld zwischen Abwehrrechten des Individuums und Fürsorgepflicht des Staates

Praxis-Transfer – Kooperation Behörden und Gesundheitsinstitutionen

  • Ethische Entscheidungsfindungsverfahren und Modelle für die Praxis
  • Umsetzungsinstrumente (u. a. Patientenverfügungen, Behandlungsvereinbarungen)
  • Interdisziplinäre Gesprächsführung

Organisation: Gestalten und Führen von Schnittstellen

  • Ethische Verantwortung gegenüber urteilsunfähigen Menschen in Familie, Spitälern, Heimen und Institutionen: Basisstrukturen und Prozesse zur ethischen Entscheidungsfindung
  • Menschenbild und Intention des Erwachsenenschutzrechts

TeilnehmerInnenkreis

  • Mitglieder und MitarbeiterInnen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB)
  • Am Thema interessierte Fachpersonen aus der Praxis

Kurskosten:
CHF 400.– pro TeilnehmerIn

 

Kurszeiten und Dauer:
Kurszeiten in Absprache mit den interessierten Organisationen. Die Kurse dauern jeweils einen Tag.

Coaching für Führungs- und Fachkräfte

Unser Coaching richtet sich an Füh­rungs- und Fach­kräfte aus dem Akut-, Langzeit-, Spitex- und Hospiz-Bereich, ebenso an Qua­li­täts­be­auf­trag­te und Lehr­ende im Be­reich Aus- und Weiter­bildung.

 

Es be­in­hal­tet die Ein­schät­zung und Ent­wick­lung per­sön­li­cher Kom­pe­ten­zen und Per­spek­ti­ven, die För­de­rung der Selbst­re­fle­xion und die Hil­fe, Kon­flik­te zu iden­ti­fi­zie­ren, zu be­schrei­ben und zu be­wer­ten. Mit dem Coa­ching für Fach­kräf­te er­hal­ten Sie fach­li­che Un­ter­stüt­zung, Be­glei­tung und Sti­mu­la­tion für Ihre per­sön­li­che und be­ruf­li­che Ent­wick­lung.

 

Weitere Informationen finden Sie auf diesem pdf Flyer (753 KB) .

end faq

Ethik-Forum

Dialog Ethik bietet unter dem Namen «Ethik-Forum» unterschiedliche Formen ethischer Unterstützungssysteme für Organisationen an.

Ein Ethik-Forum ist ein «multidisziplinärer Raum» in dem konkrete Klienten- und Patientensituationen, Fragen und Entwicklungen innerhalb einer Institution ethisch reflektiert werden. Ziel dabei ist es, den Mitarbeitenden sowie der Geschäftsleitung bzw. der Organisation Hilfestellung in schwierigen und komplexen Fragen zu geben und eine Kultur der Ethik zu implementieren.

In den interdisziplinären Ethik-Foren trifft sich die gleiche Gruppe von Mitarbeitenden zu regelmässigen Besprechungen. Unterstützt werden sie von einer ethischen Fachperson. Neben dem Verfassen von ethischen Richtlinien, Haltungen, Leitbildern ist es auch die Aufgabe von Ethik-Foren, interne Schulungen und öffentliche Veranstaltungen zu organisieren.

Ein Ethik-Forum nimmt bestehende Strukturen einer Organisation auf, nutzt sie für die Schaffung einer ethischen Kultur, indem sie ethische Inhalte hinzufügt und behält die Übersicht über alle diese ethischen Strukturen (Ethik-Cafés, ethische Fallbesprechungen, themenorientierte ethische Arbeitsgruppen etc.) und vernetzt sie miteinander.

Ethik-Foren-Treffen

Die Ethik-Foren führen zudem interne Schulungen und öffentliche Veranstaltungen wie das jährlich stattfindende Ethik-Foren-Treffen durch. Das Ethik-Foren-Treffen richtet sich an alle in Organisationen des Gesundheitswesens tätigen Fachpersonen. Diese Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los für Mit­ar­bei­ten­de von Or­ga­ni­sa­ti­onen mit einem Ethik-Forum in Zu­sam­men­ar­beit mit Dialog Ethik sowie für Ein­zel­mit­glie­der des För­der­ver­eins Dialog Ethik.

Das nächste Ethik-Foren-Treffen findet am 28. November 2019 im Kinderspital Zürich zum Thema «Von der In­for­ma­ti­on zum Dialog – mehr­di­men­si­o­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Spi­tal und Heim: pa­ti­en­ten­be­zo­gen, in­ter­dis­zi­pli­när, in­ter­pro­fes­si­o­nell und in­ter­or­ga­ni­sa­ti­o­nal» statt. Die Ta­gung dau­ert von 13.30 bis 18.00 Uhr (mit anschliessendem Apéro). Weitere Informationen zum Programm sind hier ersichtlich.

Beispiele

Hier erhalten Sie einen Einblick in unsere Ethik-Foren-Treffen

  • 1

Aktuell

  • 1

Kurse und Events

Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen 2019

«Von der Information zum Dialog – mehr­di­men­si­o­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Spital und Heim»

Donners­tag, 28. No­vem­ber 2019
13.30 bis 18.00 Uhr (mit an­schlies­sen­dem Apéro)
Kinder­spital Zürich

Das Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen am Kinder­spital Zürich zu «20 Jahre Dialog Ethik» be­schäftigt sich mit den ver­schie­de­nen Fa­cet­ten des Ver­hält­nis­ses von In­for­ma­ti­on und Dialog in Spital und Heim.

Das Ethik-Foren-Treffen rich­tet sich an alle in Or­ga­ni­sa­ti­o­nen des Ge­sund­heits­we­sens tä­ti­gen Fach­per­so­nen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

Anmeldung
Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch.

AdobeStock 159606467

Unsere nächs­ten Ver­an­stal­tun­gen und Kurse se­hen Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

    mehr…
  • 1

Varia

Buch

«Eid und Ethos (Auf dem Weg zu einem neuen Gelöbnis für Ärzte und Ärztinnen)»

von Jean-Pierre Wils und Ruth Baumann-Hölzle

«Eid und Ethos» in­for­mi­ert um­fas­send über die über­ra­schen­de Re­nais­san­ce des ärzt­li­chen Eides und über den «Schweizer Eid» im Be­son­dern.

Lange Zeit galt der ärzt­li­che Eid als ein ver­al­te­tes In­stru­ment der Stan­des­wah­rung, das mo­der­nen Ge­sund­heits­we­sen nicht an­ge­mes­sen sei. In­zwi­schen meh­ren sich die An­zei­chen, dass der wach­sen­de markt­wirt­schaft­li­che Druck auf die me­di­zi­ni­sche Tä­tig­keit das Be­rufs­ethos zu ent­ker­nen be­ginnt. Die­ses Buch zeigt den Weg auf, der zu die­ser Um­keh­rung der Pri­o­ri­tä­ten ge­führt hat, er­in­nert an die es­sen­ti­el­len Auf­ga­ben der Me­di­zin und führt zu einem Eid­vor­schlag, der be­reits in et­li­chen In­sti­tu­ti­o­nen in der Schweiz im­ple­men­ti­ert wor­den ist.

Die­ses Buch kön­nen Sie hier be­stel­len.

Coverbild Eid Ethos 72dpi RGB

Neuster Tweet