TIF 126: Über Grenzen der Präimplantationsdiagnostik

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Beschreibung

Ausgabe 126 – April 2016

Das Schweizer Volk hat vergangenen Sommer einer Ver­fas­sungs­änderung zu­gestimmt, welche die Prä­im­planta­tions­diagnostik (PID) neu erlaubt. Mit der PID kann der in der Retorte erzeugte Embryo vor der Ein­pflanzung in den Mutter­leib genetisch untersucht werden. Wann die PID zum Zuge kommen soll und darf, ist im revidierten Fort­pflan­zungs­me­di­zin­ge­setz (FMedG) geregelt.

Gegen dieses Gesetz haben 18 Organisationen, darunter Dialog Ethik, das Referendum ergriffen, welches am 5. Juni zur Abstimmung gelangt. Denn das Gesetz erlaubt einen fast grenzenlosen Einsatz der PID. Die Organisationen fordern, dass die PID nur auf Paare beschränkt wird, welche das Risiko haben, eine schwere Krankheit an ihr Kind wei­ter­zu­ver­erben, so wie dies der Bundes­rat ur­sprüng­lich vor­ge­schlagen hatte.

Das Thema im Fokus zeigt die Kehrseiten der modernen Fort­pflanzungs­me­di­zin auf. So zeigen Stu­dien des Ber­ner Herz­spe­zia­listen Urs Scher­rer, dass Kin­der, die künst­lich er­zeugt wor­­den sind, ein sig­ni­fi­kant er­höh­tes Ri­si­ko ha­ben, an Herz-Krei­s­lauf-Prob­le­men zu er­kranken, als dies bei na­tür­lich ge­zeug­ten Kin­dern der Fall ist, und die­se vor­zei­ti­ge Ge­fäss­al­te­rung wo­mög­lich wei­ter­ver­er­ben.

Die Kehr­seiten der In-vitro-Fertilisation und der Em­bryo­nen­se­lek­tion zu ken­nen heisst auf­ge­klärt über das Re­fe­ren­dum am 5. Ju­ni ab­zu­stim­men.

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Literatur und Philosophie 2021

Das Thema der nächs­ten Se­mi­nar­reihe am Samstag lau­tet: «Die Be­sich­ti­gung der Lie­be – ein kri­ti­scher Rei­se­be­richt». Sie wird von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils ge­lei­tet und an fol­gen­den Sams­ta­gen von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­den: 20. Fe­bru­ar, 24. April, 26. Juni, 25. Sep­tem­ber und 27. No­vem­ber 2021. Das Sams­tags­se­mi­nar ist nur als Gan­zes buch­bar. Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen und das An­mel­de­for­mu­lar fin­den Sie auf die­sem Flyer (aus­füll­ba­re PDF-Da­tei) und dieser Web­site.

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Thema im Fokus

  • «Mensch­li­che Re­pro­duk­ti­ons­me­di­zin – vom in­ti­men Er­eig­nis zum zer­ti­fi­zier­ten Pro­duk­ti­ons­pro­zess», die­sem The­ma ist diese Aus­ga­be des Ma­ga­zins «The­ma im Fo­kus» ge­wid­met. Wir schau­en hin und wol­len wis­sen: Ist sie mehr Se­gen für alle jene Men­schen, die dank ihr Mut­ter, Va­ter, El­tern wer­den konn­ten? Oder Fluch für die frucht­los Zu­rück­ge­blie­be­nen? Ist sie aus der ge­sell­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve Chance oder Ge­fahr?

    Eine Lese­probe und wei­tere In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie hier.

    Thema der nächsten Aus­ga­be
    (Nr. 146, 15. De­zem­ber 2020):
    «Suizid­bei­hil­fe und Ster­be­fas­ten in öf­fent­li­chen und pri­va­ten Or­ga­ni­sa­ti­o­nen»

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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    Die aus­füll­ba­re, in­ter­ak­ti­ve Lis­te aller Pu­bli­ka­ti­o­nen von Dia­log Ethik kön­nen Sie hier he­run­ter­la­den. Diese Liste fin­den Sie auch in un­se­rem Webshop.

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Varia

Medien­mitteilung vom 10.11.2020

Inclusion Handicap

«Men­schen mit Be­hin­de­run­gen aus in­ten­siv­me­di­zi­ni­schen Be­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen»

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