Band 8: Der Beratungsprozess in der Pränatalen Diagnostik (2008)

Peter Lang Band8-e1518637629536
CHF 62.00 pro Stück

Beschreibung

Denise C. Hürlimann, Ruth Baumann-Hölzle, Hans­ja­kob Mül­ler (Hrsg.)
Band 8: Der Be­ra­tungs­pro­zess in der Prä­na­ta­len Diag­nos­tik (2008)

Peter Lang Verlagsgruppe (2008)
ISBN 978-3-03911-699-7
276 Seiten

Soll eine wer­den­de Mut­ter die Mög­lich­kei­ten der Prä­na­ta­len Diag­nos­tik um­fas­send nut­zen? Wie soll eine Ärz­tin mit der Frau die da­mit ein­her­ge­hen­den Ri­si­ken dis­ku­tie­ren? Und wie teilt der Gy­nä­ko­lo­ge einem be­trof­fe­nen Paar einen ne­ga­ti­ven Be­fund mit? Sol­che Fra­gen zei­gen: Für die be­trof­fe­nen Pa­are ist die Prä­na­ta­le Diag­nos­tik nicht nur ein will­kom­me­nes me­di­zi­ni­sches An­ge­bot, um ihrem Schick­sal zu be­geg­nen. Sie ist häu­fig auch eine be­acht­li­che Bür­de. Der Ent­schei­dungs­pro­zess wird durch den un­wei­ger­li­chen Zeit­druck und die Un­ge­wiss­heit, was eine be­stimm­te Diag­no­se für das un­ge­bo­re­ne Kind be­deu­tet, be­las­tet. So­mit ist eine ein­fühl­sa­me, wis­sen­schaft­lich kor­rek­te und um­fas­sen­de Be­ra­tung ge­fragt.

Die­ses Buch be­leuch­tet das Ent­schei­dungs­prob­lem der Prä­na­ta­len Diag­nos­tik aus me­di­zi­ni­scher, psycho­lo­gi­scher, recht­li­cher und phi­lo­so­phi­scher Pers­pek­ti­ve. Es bie­tet Hil­fe­stel­lung für be­trof­fe­ne Pa­are wie auch für Fach­per­so­nen, wel­che im Be­reich der Prä­na­ta­len Diag­nos­tik ar­bei­ten. Be­son­de­re Schwer­punk­te bil­den die Pra­xis der Be­ra­tung und die Ana­ly­se der grund­le­gen­den Rah­men­be­din­gun­gen, um die zu­wei­len schwie­ri­gen Ent­schei­de im Be­reich Prä­na­ta­ler Diag­nos­tik zum Woh­le al­ler Be­tei­lig­ten tref­fen zu kön­nen.

 

(Be­stel­lun­g und Lie­fe­run­g dieses Pro­duk­tes ist grund­sätz­lich nur in­ner­halb der Schweiz mög­lich.)

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«Sterben und Tod»

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«Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild»
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Die neuen Bio­tech­no­lo­gi­en ha­ben tief­grei­fen­de Fra­gen zum Mensch­sein aus­ge­löst, wie die De­bat­ten um «unser» Men­schen­bild zei­gen. Wie wir mit mensch­li­chem Le­ben vor der Ge­burt oder mit Men­schen am Le­bens­ende um­ge­hen, be­rührt unser Selbst­ver­ständ­nis. Diese Di­lem­ma­ta ha­ben wir an die An­ge­wand­te Ethik de­le­gi­ert, die aber der an­thro­po­lo­gi­schen Fra­ge aus­weicht.

Die­ses Buch ver­sucht ent­lang der letz­ten 500 Jahre und ent­lang der wis­sen­schaft­li­chen Men­schen-Bil­der die Krise un­se­res heu­ti­gen Selbst­ver­ständ­nis­ses he­raus­zu­schä­len. Es zeigt sich, dass die wis­sen­schaft­liche An­thro­po­lo­gie seit Be­ginn von den Me­di­zi­nern be­stimmt und von der Technik ge­trie­ben wird – wie die An­ge­wandte Ethik heute.

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