Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2021»: «Die Besichtigung der Liebe – ein kritischer Reisebericht»

Samstag, 20. Februar 2021 - 09:30 bis 15:30 Alle Termine
Samstag, 24. April 2021 - 09:30 bis 15:30
Samstag, 26. Juni 2021 - 09:30 bis 15:30
Samstag, 25. September 2021 - 09:30 bis 15:30
Samstag, 27. November 2021 - 09:30 bis 15:30

pdf Flyer zum Seminar (ausfüllbare PDF-Datei) (2.93 MB)

 

In modernen Gesellschaften gehört die Liebe zu den Leitsternen privaten Lebens. Sinn und Ziel unseres Daseins buchstabieren wir mittels des Codes der Liebe. Liebesmangel gilt als Unglück, Liebesentzug als Strafe, Liebeslust als Bedeutungszugewinn, Liebesintensität als Ideal geglückten Lebens. Viele Menschen verirren sich jedoch in den Labyrinthen der Liebe. Ihre Gefühle sind fragil und unreif, nicht selten prominenter Gegenstand ökonomischer Kalkulation. Die Bewirtschaftung der Liebesemotionen gleicht nicht selten einer Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Es triumphiert eine Art trivialer Romantik: «Liebe» soll Wärme im Kältestrom der Gegenwart spendieren. Sie gleicht einer Schutzhülle gegen das Unbehagen, das uns angesichts der Zumutungen und Herausforderungen der Zukunft beschleicht. Wir lieben jedoch immer «im Kontext» – in einem politischen Milieu, in kulturell geprägten Modellen, unter sozialen Bedingungen, in psychischen Konstellationen. Wenn wir diese nicht kennen, droht das Liebesunterfangen zu scheitern. Kann man aber «aufgeklärt» lieben? Lässt sich das Versprechen der Liebe, unserem Alltag Sinn zu verleihen, ohne dass sie selbst alltäglich wird, retten? Wie sieht die Verteidigung der Liebe in lieblosen Zeiten aus?

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils lei­tet die­se Se­mi­narreihe, die 2021 an fünf Sams­ta­gen jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­det. Der Vormittag ist der Philosophie gewidmet, der Nachmittag der Literatur. Die fünf Romane werden rechtzeitig bekanntgegeben. Fol­gen­de The­men werden be­han­delt:

20. Februar 2021: «Die Entdeckung der Passion – ein modernes Projekt»

24. April 2021: «‹Jeder ist seines Unglückes Schmied› – Liebe als Überforderung?»

26. Juni 2021: «Liebeskonsum und die Bewirtschaftung der Gefühle»

25. September 2021: «Prüfungen und Häutungen»

27. November 2021: «Was von der Liebe (nicht) bleibt»

Dieses Se­mi­nar ist für je­de in­te­res­si­er­te Per­son of­fen. Vor­kennt­nisse sind nicht nötig. Das Se­mi­nar ist nur als Gan­zes buch­bar.

Seminarleitung

wils jeanpierre 0028 hellProf. Dr. Jean-Pierre Wils

Or­dent­li­cher Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phi­sche Ethik und Kul­tur­phi­lo­sophie an der Rad­boud Uni­ver­si­tät Nij­me­gen (Nie­der­lan­de). Wis­sen­schaft­li­cher Bei­rat von Dia­log Ethik.

 


Seminarort

Stiftung Dialog Ethik
Schaffhauserstrasse 418
CH-8050 Zürich

Seminarzeiten

jeweils 9.30 bis 15.30 Uhr

Seminarunterlagen

5 Bücher (werden vor Kursbeginn bekannt gegeben)

Gesamtkosten

CHF 1500.– (exkl. Bücher)

Abschluss

Sie erhalten eine schriftliche Teilnahmebestätigung.

Anmeldung

Bit­te mel­den Sie sich früh­zei­tig mit­tels An­mel­de­ta­lon, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über diese Web­sei­te an (Taste «Jetzt buchen»). Sie erhalten anschliessend eine Bestätigung von uns. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Wir behalten uns vor, dieses Seminar bis 14 Tage vor Beginn bei ungenügender Teilnehmerzahl abzusagen.

Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2021»: «Die Besichtigung der Liebe – ein kritischer Reisebericht»
Nummer
3/21
Status
Buchung möglich
Freie Plätze
99998
Kosten
CHF 1500.00 pro Person
Anmeldung
Anmeldung nötig
Teilnahme
kostenpflichtig
Zeit
9.30 bis 15.30 Uhr

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Ethik-Foren-Treffen 2020

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26. November 2020, ab 13.30 Uhr, Luzerner Kantons­spital

Das Thema des nächsten Ethik-Foren-Treffens ist «Sui­zid­bei­hil­fe und Ster­be­fas­ten in öf­fent­li­chen und pri­va­ten Or­ga­ni­sa­ti­o­nen». Das Ethik-Foren-Treffen rich­tet sich an alle in Or­ga­ni­sati­onen des Ge­sund­heits­wesens täti­gen Fach­per­sonen und ist kosten­los für Mit­ar­bei­tende von Orga­ni­sa­ti­onen mit einem Ethik-Forum, das von Dia­log Ethik be­glei­tet wird, sowie für Ein­zel­mit­glieder des För­der­ver­eins Dialog Ethik.

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