TIF 109: Zwangsmassnahmen

TiF 109 Zwangsmassnahmen
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Zu den freiheitsbeschränkenden Massnahmen gehören neben der Zwangseinweisung in eine staatliche Institution (Spital, Heim, Klinik) das Anbinden ans Bett, das Aufstellen von Bettgittern, das Abschliessen des Zimmers, die Wegnahme von Schuhen und Kleidern oder die elektronische Überwachung. Als medizinische Zwangsbehandlung werden zum Beispiel die Verabreichung von Medikamenten (Psychopharmaka) gegen den Willen des Betroffenen oder auch lebensverlängernde Massnahmen wie Zwangsernährung betrachtet.

Eine Zwangsmassnahme ist ein Eingriff gegen den erklärten Willen eines Menschen oder gegen dessen mutmasslichen Willen, falls er den Willen nicht äussern kann. Jede medizinische

Massnahme ist ein Eingriff in das von der Verfassung geschützte Recht auf persönliche Freiheit und Integrität. Das autonome Abwehrrecht gehört zu den höchsten Gütern moderner, demokratisch verfasster Staaten, was das Anfang Jahr in Kraft getretene Kindes- und Erwachsenenschutzrecht betont. Der Staat hat diese Selbstbestimmung zu schützen. Gleichzeitig muss der Staat aber auch das Leben schützen und dafür sorgen, dass kranke und pflegebedürftige Menschen angemessen behandelt und gepflegt werden. Medizinisches Handeln zwischen Fürsorgepflicht und dem Respekt der Selbstbestimmung ist oft eine Gratwanderung. Um diese Gratwanderung im täglichen ärztlichen und pflegerischen Tun in Heimen und Spitälern geht es in dieser Ausgabe des Thema im Fokus.

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Aktuell

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Kurse und Events

Kostenlose Jubiläums­veranstaltung «Persönlich vorsorgen – was es dazu braucht»

Donnerstag, 26. September 2019
14.00 bis 16.00 Uhr
Kulturpark Zürich, 8005 Zürich

An­läss­lich un­se­res 20-Jahr-Jubi­läums la­den wir Sie ganz herz­lich zu un­se­rer In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung über me­di­zi­ni­sche und recht­li­che Fra­gen der Vor­sor­ge ein. Da­bei wer­den Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten Aus­kunft über ver­schie­de­ne As­pek­te ge­ben.

Die­se Ver­an­stal­tung ist gratis. Da die Platz­zahl be­schränkt ist, bitten wir Sie um eine An­mel­dung über info@dialog-ethik.ch.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen finden Sie auf diesem Flyer.

 

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Unsere nächs­ten Ver­an­stal­tun­gen und Kurse fin­den Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • Die Men­schen brau­chen ei­nan­der, nicht nur für be­stimm­te Zwe­cke oder wenn sie sich al­lein nicht hel­fen kön­nen. Bin­dung, das Mit­ei­nan­der­sein ist eines un­se­rer Grund­be­dürf­nis­se. Die Art und Wei­se des Um­gangs mit­ei­nan­der wirkt sich auf un­ser Selbst­wert­ge­fühl und un­se­re Wahr­neh­mung von Selbst­be­stim­mung aus. Und erst im Zu­sam­men­sein kön­nen wei­te­re Be­dürf­nis­se, etwa das Tei­len von Freu­de oder Trau­er, be­frie­digt wer­den.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Varia

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten

Dienstag, 24. Sep­tem­ber 2019
14.00 bis 16.30 Uhr
Seminar­raum von Dia­log Ethik

In der Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­teln wir Basis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sorge­do­ku­mente und unter­stüt­zen Sie beim Aus­fül­len Ihrer Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung. In der Grup­pe pro­fi­tie­ren Sie auch von den An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

Dauer
2,5 Stunden

Kosten
CHF 80.– pro Person, 70% Rabatt für Mit­glie­der des Förder­vereins Dialog Ethik

Anmeldung
Bitte senden Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns an (Tel. +41 44 252 42 01).

 

beratung

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