TIF 109: Zwangsmassnahmen

TiF 109 Zwangsmassnahmen
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 109 – Juni 2013

Zu den freiheitsbeschränkenden Massnahmen gehören neben der Zwangseinweisung in eine staatliche Institution (Spital, Heim, Klinik) das Anbinden ans Bett, das Aufstellen von Bettgittern, das Abschliessen des Zimmers, die Wegnahme von Schuhen und Kleidern oder die elektronische Überwachung. Als medizinische Zwangsbehandlung werden zum Beispiel die Verabreichung von Medikamenten (Psychopharmaka) gegen den Willen des Betroffenen oder auch lebensverlängernde Massnahmen wie Zwangsernährung betrachtet.

Eine Zwangsmassnahme ist ein Eingriff gegen den erklärten Willen eines Menschen oder gegen dessen mutmasslichen Willen, falls er den Willen nicht äussern kann. Jede medizinische

Massnahme ist ein Eingriff in das von der Verfassung geschützte Recht auf persönliche Freiheit und Integrität. Das autonome Abwehrrecht gehört zu den höchsten Gütern moderner, demokratisch verfasster Staaten, was das Anfang Jahr in Kraft getretene Kindes- und Erwachsenenschutzrecht betont. Der Staat hat diese Selbstbestimmung zu schützen. Gleichzeitig muss der Staat aber auch das Leben schützen und dafür sorgen, dass kranke und pflegebedürftige Menschen angemessen behandelt und gepflegt werden. Medizinisches Handeln zwischen Fürsorgepflicht und dem Respekt der Selbstbestimmung ist oft eine Gratwanderung. Um diese Gratwanderung im täglichen ärztlichen und pflegerischen Tun in Heimen und Spitälern geht es in dieser Ausgabe des Thema im Fokus.

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Literatur und Philosophie 2021

Das Thema der nächs­ten Se­mi­nar­reihe am Samstag lau­tet: «Die Be­sich­ti­gung der Lie­be – ein kri­ti­scher Rei­se­be­richt». Sie wird von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils ge­lei­tet und an fol­gen­den Sams­ta­gen von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­den: 20. Fe­bru­ar, 24. April, 26. Juni, 25. Sep­tem­ber und 27. No­vem­ber 2021. Das Sams­tags­se­mi­nar ist nur als Gan­zes buch­bar. Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen und das An­mel­de­for­mu­lar fin­den Sie auf die­sem Flyer (aus­füll­ba­re PDF-Da­tei) und dieser Web­site.

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  • Sui­zid und Bei­hil­fe zum Sui­zid im Span­nungs­feld von Recht, Ge­sell­schaft, Me­di­zin und Ethik – um diese The­men geht es in der dieser Aus­gabe des Ma­ga­zins «Thema im Fokus», das wir Ihnen herz­lich zur Lek­türe emp­feh­len.

    Eine Lese­probe und wei­tere In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie hier.

    Thema der nächsten Aus­ga­be
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    «Verfahren zur Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen»

    Neues Positionspapier

    Positionspapier Sterbehilfe Cover Rahmen small

    Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod
    Acht Thesen und Forderungen für den Umgang mit Suizid und Suizid­beihilfe
    von Stiftung Dialog Ethik (Hrsg.)

    Dia­log Ethik setzt sich mit die­sem neuen Posi­tions­pa­pier für eine hu­ma­ne Ster­be­kul­tur im Sin­ne von pro­fes­sio­nel­ler Pal­lia­tive Care ein. Fo­kus­siert wird da­rin schwer­punkt­mäs­sig auf den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang mit der Sui­zid­bei­hilfe aus einer so­zi­al­ethi­schen Per­spek­ti­ve. Es wird auch der Frage nach­ge­gan­gen, ob es Ge­fäng­nis­in­sas­sen mög­lich sein soll, mit Sui­zid­bei­hilfe aus dem Le­ben zu schei­den.

    Sie kön­nen das neue Po­si­tions­pa­pier als PDF-Do­ku­ment in un­se­rem Web­shop be­stel­len.

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    Die aus­füll­ba­re, in­ter­ak­ti­ve Lis­te aller Pu­bli­ka­ti­o­nen von Dia­log Ethik kön­nen Sie hier he­run­ter­la­den. Diese Liste fin­den Sie auch in un­se­rem Webshop.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Corona-Situation

Medien­mit­teilung vom 9.12.2020

pdf Gemeinsame Medien­mit­teilung des Ambulatoriums Aarau (Klinik Schützen Rhein­felden) und der Stiftung Dialog Ethik zum «Aktions­tag Psychische Gesund­heit in der Schweiz» (249 KB)

BAG Logo PSY Wohlbefinden rgb d 

Medien­mit­teilung vom 10.11.2020

Inclusion Handicap

«Men­schen mit Be­hin­de­run­gen aus in­ten­siv­me­di­zi­ni­schen Be­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen»

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