TIF 35: Umgang mit Behandlungsfehlern (inkl. Gratis-Buch)

TIF 35: Umgang mit Behandlungsfehlern (inkl. Gratis-Buch)
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Beschreibung

Ausgabe 35 – Januar 2003

  • Für Einzelpersonen: CHF 36.00 (PDF-Version ist nicht zur Weiterverbreitung berechtigt)
  • Für Organisationen: CHF 98.00 (PDF-Version ist zur internen Weiterverbreitung berechtigt)

Wo Menschen arbei­ten, gesche­hen Feh­ler. Das ist auch in der Medi­zin nicht anders. Aus Feh­lern kann man ler­nen. Für die Medi­zin gilt dies nur be­dingt. Denn der heute ge­pflegte Um­gang mit Feh­lern för­dert oft ge­nug das Ver­tuschen von Feh­lern, an­statt das Auf­spüren und Be­sei­tigen von Fehler­quel­len zu un­ter­stüt­zen.

«Medizinische Fehler sind eine der häufigsten Ursachen von Todes­fällen und Ver­letzungen.» Dieser Satz findet sich im ein­fluss­rei­chen Be­richt «To Err Is Human» der amerikanischen Ge­sund­heits­be­hör­den aus dem Jahr 1999. Der Satz hallte bis in die Schweiz nach, wo das Bun­des­amt für Sozial­ver­siche­rung den Be­richt zum An­lass nahm, ein Impuls­pro­gramm zur Ver­bes­serung der Patien­ten­sicher­heit zu lan­cieren.

Die Zahlen des ameri­ka­ni­schen Be­richts las­sen auf­horchen. 44 000 Men­schen sollen Jahr für Jahr in ame­ri­ka­ni­schen Spi­tä­lern wegen medi­zi­nischen Be­hand­lungs­feh­lern ster­ben, mehr noch, zum Bei­spiel, als an Brust­krebs oder an AIDS.

Ob sich diese Zahlen auf die Schweiz übertragen lassen, ist strittig. Die Frage lässt sich zur Zeit nicht be­ant­wor­ten, denn genaue Zahlen über das Aus­mass von Be­hand­lungs­feh­lern und deren Folgen gibt es nicht. Aller­dings, auch wenn sich das Aus­mass von Be­hand­lungs­feh­lern als nied­riger als in den USA he­raus­stel­len würde, so bleibt die Beo­bach­tung rich­tig, dass die zu­neh­mend kom­plexe Medi­zin mit ihren wir­kungs­vollen Medika­men­ten und Appa­raten auch hier­zu­lande mit einem nicht zu unter­schät­zen­den Fehler­risiko ver­bun­den ist.

Gilt für die Ausgaben Nr. 0 bis 93:

  • Für Einzelpersonen: Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.
  • Für Organisationen: Ein Exemplar des Buches «Ethikwissen für Fachpersonen» von Christof Arn und Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) im Wert von CHF 38.– ist gratis inbegriffen.

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Verschoben auf 2022

➞ Zweitägiger Kurs für Ärztinnen und Ärzte vom 21. / 22. Juni 2021

«Sterben und Tod»

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Das genaue Da­tum folgt spä­ter.

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Neues Buch

«Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild»
(von Denise Battaglia)

Coverbild Galileis Fernrohr

Die neuen Bio­tech­no­lo­gi­en ha­ben tief­grei­fen­de Fra­gen zum Mensch­sein aus­ge­löst, wie die De­bat­ten um «unser» Men­schen­bild zei­gen. Wie wir mit mensch­li­chem Le­ben vor der Ge­burt oder mit Men­schen am Le­bens­ende um­ge­hen, be­rührt unser Selbst­ver­ständ­nis. Diese Di­lem­ma­ta ha­ben wir an die An­ge­wand­te Ethik de­le­gi­ert, die aber der an­thro­po­lo­gi­schen Fra­ge aus­weicht.

Die­ses Buch ver­sucht ent­lang der letz­ten 500 Jahre und ent­lang der wis­sen­schaft­li­chen Men­schen-Bil­der die Krise un­se­res heu­ti­gen Selbst­ver­ständ­nis­ses he­raus­zu­schä­len. Es zeigt sich, dass die wis­sen­schaft­liche An­thro­po­lo­gie seit Be­ginn von den Me­di­zi­nern be­stimmt und von der Technik ge­trie­ben wird – wie die An­ge­wandte Ethik heute.

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