TIF 101: Gewissenskonflikte

TIF 101: Gewissenskonflikte
CHF 36.00 pro Stück
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Beschreibung

Ausgabe 101 – Februar 2012

  • Für Einzelpersonen: CHF 36.00 (PDF-Version ist nicht zur Weiterverbreitung berechtigt)
  • Für Organisationen: CHF 98.00 (PDF-Version ist zur internen Weiterverbreitung berechtigt)

Angestellte im Gesundheits- und Sozialwesen haben eine Menge auszuhalten und anzunehmen: Den Anblick von körperlichem Zerfall, das Ringen von Sterbenden, den Kampf für das (Weiter)leben, den Schmerz und die Ängste der Angehörigen, die eigenen Ängste, die eigenen Grenzen, das Bedürfnis nach Abgrenzung und vieles mehr. Mit diesen Aspekten des Lebens konfrontiert zu sein, ist Teil des Berufes. Ethische Entscheidungsfindungsverfahren und Gespräche helfen, in schwierigen und leidvollen Situationen zu einer Entscheidung zu gelangen.

Doch nicht immer gelingt es den Einzelnen, diese Entscheidungen zu bejahen und mitzutragen. Gerade im Gesundheitswesen gerät das Personal immer wieder in die Lage, dass die Pflicht mit dem Gewissen nicht oder nur schwer zu vereinbaren ist. Es kann zu beträchtlichen inneren Konflikten führen, wenn ein hochbetagter und pflegebedürftiger Patient erneut eine Antibiotikatherapie zur Bekämpfung seiner Pneumonie erhält, obwohl er gegenüber den Pflegenden immer wieder den Wunsch zum Ausdruck gebracht hatte, endlich sterben zu dürfen. Oft stellen dann Pflegende ihre eigenen Überzeugungen in den Hintergrund, machen den Konflikt mit sich selbst aus, riskieren ihre Integrität und geraten früher oder später in massive Gewissenskonflikte und Überlastungssituationen, die in einem Burnout enden können.

In dieser Ausgabe fokussieren wir uns auf den persönlichen Aspekt des Gewissens. Denn Gewissensfragen verweisen immer auch auf die eigene Lebensführung. Sie verweisen auf Fragen wie: Ist das, was ich tue, richtig, kann ich mich damit identifizieren, und sehe ich einen Sinn in dem, was gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten zu erleben und zu erleiden ist?

Gilt für die Ausgaben Nr. 0 bis 93:

  • Für Einzelpersonen: Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.
  • Für Organisationen: Ein Exemplar des Buches «Ethikwissen für Fachpersonen» von Christof Arn und Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) im Wert von CHF 38.– ist gratis inbegriffen.

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  • Positionspapier «Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod»

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  • Ausgabe Nr. 148 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

    Ausgabe Nr. 148 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

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    Wir vom Förder­verein Dialog Ethik engagieren uns für ein Ge­sundheits­wesen, das sich durch Ver­ant­wor­tung, Respekt und Ge­rechtig­keit aus­zeich­net. Und zwar da­durch, dass wir Dialog Ethik fi­nan­zi­ell und ide­ell unter­stüt­zen.
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➞ Zweitägiger Kurs für Ärztinnen und Ärzte vom 21. / 22. Juni 2021

«Sterben und Tod»

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«Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild»
(von Denise Battaglia)

Coverbild Galileis Fernrohr

Die neuen Bio­tech­no­lo­gi­en ha­ben tief­grei­fen­de Fra­gen zum Mensch­sein aus­ge­löst, wie die De­bat­ten um «unser» Men­schen­bild zei­gen. Wie wir mit mensch­li­chem Le­ben vor der Ge­burt oder mit Men­schen am Le­bens­ende um­ge­hen, be­rührt unser Selbst­ver­ständ­nis. Diese Di­lem­ma­ta ha­ben wir an die An­ge­wand­te Ethik de­le­gi­ert, die aber der an­thro­po­lo­gi­schen Fra­ge aus­weicht.

Die­ses Buch ver­sucht ent­lang der letz­ten 500 Jahre und ent­lang der wis­sen­schaft­li­chen Men­schen-Bil­der die Krise un­se­res heu­ti­gen Selbst­ver­ständ­nis­ses he­raus­zu­schä­len. Es zeigt sich, dass die wis­sen­schaft­liche An­thro­po­lo­gie seit Be­ginn von den Me­di­zi­nern be­stimmt und von der Technik ge­trie­ben wird – wie die An­ge­wandte Ethik heute.

Sie kön­nen das Buch in un­se­rem Shop be­stel­len.

 

 

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