TIF 140: Caring Communities: Gelebte Sorge­kultur

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CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Die Men­schen brau­chen ei­nan­der, nicht nur für be­stimm­te Zwe­cke oder wenn sie sich al­lein nicht hel­fen kön­nen. Bin­dung, das Mit­ei­nan­der­sein ist eines un­se­rer Grund­be­dürf­nis­se. Die Art und Wei­se des Um­gangs mit­ei­nan­der wirkt sich auf un­ser Selbst­wert­ge­fühl und un­se­re Wahr­neh­mung von Selbst­be­stim­mung aus. Und erst im Zu­sam­men­sein kön­nen wei­te­re Be­dürf­nis­se, etwa das Tei­len von Freu­de oder Trau­er, be­frie­digt wer­den. Einer der Grund­ge­dan­ken von Ca­ring Com­mu­ni­ty (dt. Sor­gen­de Ge­mein­schaft) liegt in der För­de­rung von Ge­mein­schaft. Da­bei ist die Aus­le­gung des Be­griffs sehr fa­cet­ten­reich. Wir wol­len Ihnen einen Ein­blick in un­ter­schied­li­che Über­le­gun­gen so­wie Pro­jek­te und Ini­ti­a­ti­ven zur Sor­gen­den Ge­mein­schaft ge­ben.

Prof. Dr. Klaus Weg­leit­ner und Dr. Pat­rick Schuch­ter be­trach­ten in ihrem Ar­ti­kel Ca­ring Com­mu­ni­ties als so­zi­al-ethi­sche Pro­zes­se des Von­ei­nan­der­ler­nens der Men­schen. Wie jedes Zu­sam­men­wir­ken brau­chen auch Sor­gen­de Ge­mein­schaf­ten kla­re Zie­le und Re­geln. Dia­log Ethik und die Ini­ti­a­ti­ve Sor­ge­kul­tur – ge­recht und so­li­da­risch sor­gen in Stadt und Kreis Dü­ren stel­len ihre Zu­sam­men­ar­beit und ihre ge­mein­sam er­ar­bei­te­te Ethik-Charta vor. Eben­falls er­läu­tert Dr. Ro­bert Sem­pach sein Ver­ständ­nis von Ca­ring Com­mu­ni­ti­es und wirft einen Blick auf ihre Zu­kunft. Die hilf­rei­che Wir­kung von Ge­mein­schaft für die psy­chi­sche und phy­si­sche Ge­sund­heit der Men­schen be­trach­tet Re­gi­na Roh­land an­hand der Re­si­li­enz­for­schung und Sa­lu­to­ge­nese. Dr. Kai-Uwe Schab­lon setzt sich kri­tisch mit der Sor­ge­kul­tur ge­gen­über Men­schen mit einer Be­hin­de­rung aus­ei­nan­der. Wie ge­mein­schaft­li­che Un­ter­stüt­zung re­a­li­si­ert wer­den kann, be­leuch­ten un­se­re In­ter­view­part­ner*in­nen als Mit­ge­stal­ter ganz un­ter­schied­li­cher Pro­jek­te und Ini­ti­a­ti­ven aus Deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz.

Wir hof­fen, Ihnen an­hand die­ser viel­fäl­ti­gen Per­spek­ti­ven das The­men­feld Ca­ring Com­mu­ni­ty nä­her­zu­brin­gen und neue Ide­en für das Le­ben in der Ge­meins­chaft an­zu­re­gen.

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Aktuell

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Kurse und Events

Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen 2019

«Von der Information zum Dialog – mehr­di­men­si­o­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Spital und Heim»

Donners­tag, 28. No­vem­ber 2019
13.30 bis 17.00 Uhr (mit Apéro)
Kinder­spital Zürich

Das Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen am Kinder­spital Zürich zu «20 Jahre Dialog Ethik» be­schäftigt sich mit den ver­schie­de­nen Fa­cet­ten des Ver­hält­nis­ses von In­for­ma­ti­on und Dialog in Spital und Heim.

Das Ethik-Foren-Treffen rich­tet sich an alle in Or­ga­ni­sa­ti­o­nen des Ge­sund­heits­we­sens tä­ti­gen Fach­per­so­nen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

Anmeldung
Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch.

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Unsere nächs­ten Ver­an­stal­tun­gen und Kurse se­hen Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Varia

Samstagsseminar 2019

«Mitten­drin, nicht nur dabei» (Theo­logisch-philo­sophische Über­legungen zu Würde und Empathie in Medizin und Pflege)

In wel­chem Ver­hält­nis ste­hen Men­schen­wür­de und Em­pa­thie? Und kann es sein, dass Wür­de nicht nur ein ethisch-phi­lo­so­phisch be­grün­de­tes Men­schen­recht ist, son­dern ein neu­ro­bio­lo­gisch ver­an­ker­ter in­ne­rer Kom­pass, der uns in die La­ge ver­setzt, uns als so­zi­a­le We­sen wahr­zu­neh­men, die durch Em­pa­thie und Mit­ge­fühl mit an­de­ren Ge­schöp­fen ver­bun­den sind?

Die­se und wei­tere Fra­gen wer­den an fünf Sams­ta­gen be­han­delt:

  • 26. Oktober 2019
  • 9., 23. und 30. November 2019
  • 14. Dezember 2019

Die­ses Se­mi­nar wird von Dr. theol. Claudia Mehl ge­lei­tet. Es ist für alle In­te­res­si­er­ten of­fen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen und das An­mel­de­for­mu­lar fin­den Sie hier und auf dem Se­mi­nar­flyer.

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