TIF 116: Überbehandlung von Patienten (Im Mittelpunkt steht der Patient, nicht das medizinisch Machbare)

tif116
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 116 – August 2014

Die Qualität der Leistungen im schweizerischen Gesundheitswesens ist hoch. Dank des medizinisch-technischen Fortschritts der letzten Jahrzehnte haben die medizinischen Möglichkeiten massiv zugenommen. Auf der einen Seite ist die Gewissheit beruhigend, bei einer schweren Erkrankung ein hochstehendes medizinisches Angebot in Anspruch nehmen zu dürfen. Auf der anderen Seite laufen Patienten Gefahr, Opfer von Überdiagnostik und Überversorgung zu werden. Um Überdiagnosen, Übertherapien, deren Auswirkungen und deren Gründe geht es in dieser Ausgabe. Die «Smarter-Medicine-List» der Internisten, eine Art «Schwarze Liste» mit fragwürdigen Interventionen, ist ebenso Thema wie die Frage, warum Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten oft überbehandeln. Diese Ausgabe enthält unter anderem ein Interview mit Peter Meier-Abt, Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, ein Interview mit Barbara Züst von der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz und eine Schilderung einer Patientin.

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Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

Am 24. März 2020 findet keine Gruppenberatung statt (wegen Coronavirus). Ersatztermin ist der 3. September 2020.

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

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Eine An­mel­dung ist ob­li­ga­to­risch. Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch oder rufen Sie uns an (Tel. +41 44 252 42 01).

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Thema im Fokus

  • Das Corona­virus/COVID-19 stellt in erster Linie das Ge­sund­heits­wesen vor im­men­se He­raus­for­de­run­gen. Das Ver­trauen in die Me­di­zin, in die For­schung, in das Ge­sund­heits­wesen ist gross. Prof. Dr. Mat­thias Mit­ter­lech­ner von der Uni­ver­si­tät St. Gallen sagt in einem In­ter­view, das Schwei­zer Ge­sund­heits­wesen zähle welt­weit zu den bes­ten. Gleich­zei­tig ste­he es aber auch vor einem Um­bruch. Die Ge­sund­heits­land­schaft der Zu­kunft müs­se der so­zio­demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung der Be­völ­ke­rung und den da­mit ver­bun­de­nen Krank­heits­bil­dern ge­recht wer­den.

    Wie das aus­se­hen kann, zeigt ein Blick in die Ferien- und Ge­sund­heits­re­gion Un­ter­en­ga­din. Dort ar­bei­ten seit 13 Jah­ren wich­ti­ge Part­ner im Ge­sund­heits­we­sen unter dem Dach des «Ge­sund­heits­zen­trums Unterengadin» er­folg­reich zu­sam­men. Ein Mo­dell mit Vor­bild­cha­rak­ter.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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