TIF 121: Der Eid (Auf dem Weg zu einem neuen Eid für Ärztinnen und Ärzte)

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Beschreibung

Ausgabe 121 – Juni 2015

Das Ge­sund­heits­we­sen ist ein Un­ruhe­herd. In nahe­zu al­len euro­päi­schen Län­dern ist das der Fall. Die po­li­ti­schen In­ter­ven­tio­nen sind kaum noch zu zä­hlen und un­ter­schied­lichs­ter Na­tur. Ge­wal­ti­ge Geld­sum­men wer­den in den ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen des Ge­sund­heits­we­sens um­ge­setzt, wes­halb in den Kri­sen­län­dern der euro­päi­schen Union eben­so ge­wal­ti­ge Eins­pa­run­gen statt­ge­fun­den ha­ben und im­mer noch statt­fin­den. Aber ge­nau jene Geld­sum­men wecken wie­der­um Be­gehr­lich­kei­ten, die ih­rer­seits Ver­tei­lungs­kämp­fe ent­ste­hen las­sen. Me­di­zi­ni­sche Ent­wick­lun­gen – durch Wis­sen­schaft und Tech­no­lo­gie be­feu­ert – stos­sen in Grenz­be­rei­che vor, wel­che die Fra­ge ent­ste­hen las­sen, ob wir noch mit gu­tem Ge­wis­sen von «Fort­schritt» spre­chen dür­fen, be­reits mo­ra­li­sche Grau­zo­nen be­tre­ten ha­ben oder die­se gar über­schrit­ten ha­ben. Im­mer lau­ter und im­mer öf­ter ver­nom­men wird der Weck­ruf, eine Öko­no­mi­sie­rung des Ge­sund­heits­we­sens sei da­bei, die Tä­tig­keit von Ärz­tin­nen und Ärz­ten sol­cher­mas­sen zu be­stim­men, dass Be­rufs­bild und Be­rufs­ethos zu­neh­mend in Be­dräng­nis ge­ra­ten.

Die Gren­zen zwi­schen öko­no­misch mo­ti­vier­tem und ärzt­lich mo­ti­vier­tem Han­deln ver­schwim­men. Schau­en wir auf die in­ter­na­tio­na­len De­bat­ten, lässt sich der Ruf nach einem neuen Eid für Ärz­tin­nen und Ärz­te ver­neh­men. Da­bei fällt al­ler­dings auf, dass ein sol­cher Eid ent­we­der gar nicht vor­ge­legt wird oder Ab­strak­tio­nen ver­haf­tet bleibt.

Eine Kom­mis­sion, be­ste­hend aus fünf Per­so­nen aus ver­schie­denen Fach­be­rei­chen und mit un­ter­schied­li­chen Hin­ter­grün­den, hat im Lau­fe des letz­ten Jah­res einen neuen Eid er­ar­bei­tet und legt ihn in dieser Pub­li­ka­tion zur Dis­kus­sion in den Fach­ge­sell­schaf­ten, aber auch in an­de­ren Insti­tu­tio­nen des Ge­sund­heits­we­sens vor.

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Aktuell

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Kurse und Events

Kurs vom 23. März 2021:

«Patienten­ver­fügungen – Heraus­forderungen, Möglich­keiten und Grenzen»

Weiterbildung Drogisten

Dro­gis­ten sind in ihrem Ar­beits­all­tag täglich be­ra­tend tä­tig. Der Kurs gibt einen Über­blick über die we­sent­li­chen In­hal­te von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und zeigt die Rechts­si­tua­tion auf. An­hand von kon­kre­ten Praxis­bei­spie­len ler­nen die Dro­gis­ten die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der An­wen­dung und Um­set­zung von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen bei The­rapie­ent­schei­dun­gen ken­nen.

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Kursangebote 2021

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Schutz­konzept für die Bildungs­an­gebote der Stiftung Dialog Ethik

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General­ver­sammlung und Jahres­versand des Förder­vereins 2020

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Publikationen

  • Sui­zid und Bei­hil­fe zum Sui­zid im Span­nungs­feld von Recht, Ge­sell­schaft, Me­di­zin und Ethik – um diese The­men geht es in der dieser Aus­gabe des Ma­ga­zins «Thema im Fokus», das wir Ihnen herz­lich zur Lek­türe emp­feh­len.

    Eine Lese­probe und wei­tere In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie hier.

    Thema der nächsten Aus­ga­be
    (Nr. 147, 15. März 2021):
    «Verfahren zur Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen»

    Neues Positionspapier

    Positionspapier Sterbehilfe Cover Rahmen small

    Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod
    Acht Thesen und Forderungen für den Umgang mit Suizid und Suizid­beihilfe
    von Stiftung Dialog Ethik (Hrsg.)

    Dia­log Ethik setzt sich mit die­sem neuen Posi­tions­pa­pier für eine hu­ma­ne Ster­be­kul­tur im Sin­ne von pro­fes­sio­nel­ler Pal­lia­tive Care ein. Fo­kus­siert wird da­rin schwer­punkt­mäs­sig auf den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang mit der Sui­zid­bei­hilfe aus einer so­zi­al­ethi­schen Per­spek­ti­ve. Nach­ge­gan­gen wird auch der Frage, ob es Ge­fäng­nis­in­sas­sen mög­lich sein soll, mit Sui­zid­bei­hilfe aus dem Le­ben zu schei­den.

    Sie kön­nen das neue Po­si­tions­pa­pier als PDF-Do­ku­ment in un­se­rem Web­shop be­stel­len.

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    Die aus­füll­ba­re, in­ter­ak­ti­ve Lis­te aller Pu­bli­ka­ti­o­nen von Dia­log Ethik kön­nen Sie hier he­run­ter­la­den. Diese Liste fin­den Sie auch in un­se­rem Webshop.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Corona-Situation

Online-Veranstaltung vom 24.2.2021

Video der On­line-Ver­an­stal­tung mit Ruth Bau­mann-Hölzle und Stef­fen Eych­mül­ler (Lei­ten­der Arzt Pal­li­a­tiv­zen­trum, In­sel­spi­tal Bern) zum Thema «Aus­nah­me­zu­stand: Tod und Trauer». Veranstalter: «Polit-Forum Bern im Käfig­turm»

Medien­mit­teilung vom 9.12.2020

pdf Gemeinsame Medien­mit­teilung des Ambulatoriums Aarau (Klinik Schützen Rhein­felden) und der Stiftung Dialog Ethik zum «Aktions­tag Psychische Gesund­heit in der Schweiz» (249 KB)

BAG Logo PSY Wohlbefinden rgb d 

Medien­mit­teilung vom 10.11.2020

Inclusion Handicap

«Men­schen mit Be­hin­de­run­gen aus in­ten­siv­me­di­zi­ni­schen Be­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen»

Weitere Dokumente von Inclusion Handi­cap finden Sie hier.

Voir le communiqué de presse en français.

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