TIF 121: Der Eid (Auf dem Weg zu einem neuen Eid für Ärztinnen und Ärzte)

screen-capture1
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Das Ge­sund­heits­we­sen ist ein Un­ruhe­herd. In nahe­zu al­len euro­päi­schen Län­dern ist das der Fall. Die po­li­ti­schen In­ter­ven­tio­nen sind kaum noch zu zä­hlen und un­ter­schied­lichs­ter Na­tur. Ge­wal­ti­ge Geld­sum­men wer­den in den ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen des Ge­sund­heits­we­sens um­ge­setzt, wes­halb in den Kri­sen­län­dern der euro­päi­schen Union eben­so ge­wal­ti­ge Eins­pa­run­gen statt­ge­fun­den ha­ben und im­mer noch statt­fin­den. Aber ge­nau jene Geld­sum­men wecken wie­der­um Be­gehr­lich­kei­ten, die ih­rer­seits Ver­tei­lungs­kämp­fe ent­ste­hen las­sen. Me­di­zi­ni­sche Ent­wick­lun­gen – durch Wis­sen­schaft und Tech­no­lo­gie be­feu­ert – stos­sen in Grenz­be­rei­che vor, wel­che die Fra­ge ent­ste­hen las­sen, ob wir noch mit gu­tem Ge­wis­sen von «Fort­schritt» spre­chen dür­fen, be­reits mo­ra­li­sche Grau­zo­nen be­tre­ten ha­ben oder die­se gar über­schrit­ten ha­ben. Im­mer lau­ter und im­mer öf­ter ver­nom­men wird der Weck­ruf, eine Öko­no­mi­sie­rung des Ge­sund­heits­we­sens sei da­bei, die Tä­tig­keit von Ärz­tin­nen und Ärz­ten sol­cher­mas­sen zu be­stim­men, dass Be­rufs­bild und Be­rufs­ethos zu­neh­mend in Be­dräng­nis ge­ra­ten.

Die Gren­zen zwi­schen öko­no­misch mo­ti­vier­tem und ärzt­lich mo­ti­vier­tem Han­deln ver­schwim­men. Schau­en wir auf die in­ter­na­tio­na­len De­bat­ten, lässt sich der Ruf nach einem neuen Eid für Ärz­tin­nen und Ärz­te ver­neh­men. Da­bei fällt al­ler­dings auf, dass ein sol­cher Eid ent­we­der gar nicht vor­ge­legt wird oder Ab­strak­tio­nen ver­haf­tet bleibt.

Eine Kom­mis­sion, be­ste­hend aus fünf Per­so­nen aus ver­schie­denen Fach­be­rei­chen und mit un­ter­schied­li­chen Hin­ter­grün­den, hat im Lau­fe des letz­ten Jah­res einen neuen Eid er­ar­bei­tet und legt ihn in dieser Pub­li­ka­tion zur Dis­kus­sion in den Fach­ge­sell­schaf­ten, aber auch in an­de­ren Insti­tu­tio­nen des Ge­sund­heits­we­sens vor.

Preis- und Bestellliste

Hier können Sie die Liste aller Publikationen als PDF-Datei herunterladen.

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer

Wunschliste

Die Wunschliste ist leer

Aktuell

  • 1

Kurse und Events

Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen 2019

«Von der Information zum Dialog – mehr­di­men­si­o­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Spital und Heim»

Donners­tag, 28. No­vem­ber 2019
13.30 bis 17.00 Uhr (mit Apéro)
Kinder­spital Zürich

Das Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen am Kinder­spital Zürich zu «20 Jahre Dialog Ethik» be­schäftigt sich mit den ver­schie­de­nen Fa­cet­ten des Ver­hält­nis­ses von In­for­ma­ti­on und Dialog in Spital und Heim.

Das Ethik-Foren-Treffen rich­tet sich an alle in Or­ga­ni­sa­ti­o­nen des Ge­sund­heits­we­sens tä­ti­gen Fach­per­so­nen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

Anmeldung
Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch.

AdobeStock 159606467

Unsere nächs­ten Ver­an­stal­tun­gen und Kurse se­hen Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

    mehr…
  • 1

Varia

Samstagsseminar 2019

«Mitten­drin, nicht nur dabei» (Theo­logisch-philo­sophische Über­legungen zu Würde und Empathie in Medizin und Pflege)

In wel­chem Ver­hält­nis ste­hen Men­schen­wür­de und Em­pa­thie? Und kann es sein, dass Wür­de nicht nur ein ethisch-phi­lo­so­phisch be­grün­de­tes Men­schen­recht ist, son­dern ein neu­ro­bio­lo­gisch ver­an­ker­ter in­ne­rer Kom­pass, der uns in die La­ge ver­setzt, uns als so­zi­a­le We­sen wahr­zu­neh­men, die durch Em­pa­thie und Mit­ge­fühl mit an­de­ren Ge­schöp­fen ver­bun­den sind?

Die­se und wei­tere Fra­gen wer­den an fünf Sams­ta­gen be­han­delt:

  • 26. Oktober 2019
  • 9., 23. und 30. November 2019
  • 14. Dezember 2019

Die­ses Se­mi­nar wird von Dr. theol. Claudia Mehl ge­lei­tet. Es ist für alle In­te­res­si­er­ten of­fen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen und das An­mel­de­for­mu­lar fin­den Sie hier und auf dem Se­mi­nar­flyer.

Kranke RGB small

Neuster Tweet