Patientenverfügungen in der Schweiz (2012)

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CHF 58.00 pro Stück

Beschreibung

Judith Naef, Ruth Baumann-Hölzle, Daniela Ritzenthaler
Patientenverfügungen in der Schweiz (2012)
Basiswissen Recht, Ethik und Medizin für Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen

Schulthess 978-3-7255-6454-5
180 Seiten

Das neue Erwachsenenschutzrecht, das am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist, regelt die Fragen rund um die Patientenverfügung neu einheitlich für die ganze Schweiz. Dieses Buch informiert über Möglichkeiten und Grenzen von Patientenverfügungen unter der bestehenden Rechtslage. Fachpersonen des Gesundheitswesens sowie interessierte Laien finden ausführliche Informationen zu den rechtlichen, medizinischen und ethischen Fragen rund ums Lebensende sowie Checklisten, Formulierungsvorschläge, Adresslisten und Gesetzestexte, die helfen, sich rasch zu orientieren.

Die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten der heutigen Medizin erfordern immer häufiger den Entscheid, ob bei schwerkranken, nicht mehr ansprechbaren Personen ein medizinischer Eingriff durchgeführt oder eine Therapie eingeschränkt werden soll. Ist der Patient urteilsfähig, entscheidet er über die Durchführung medizinischer Massnahmen selber. Wenn die betroffenen Patienten wegen Bewusstlosigkeit, Demenz oder aus anderen Gründen urteilsunfähig sind und sich nicht mehr zu möglichen Therapievarianten äussern können, muss stellvertretend für sie entschieden werden. Dieses Buch gibt Antworten zu Fragen wie beispielsweise, wer berechtigt sei, anstelle der Patientin zu entscheiden, und wie die Patientin mit einer Patientenverfügung auch für Situationen der Urteilsunfähigkeit ihren Autonomieanspruch wahrnehmen könne. Urteilsfähige Personen können in einer Patientenverfügung verbindlich für alle Beteiligten festlegen, was ihnen bei der Betreuung am Lebensende wichtig ist und welche Vorgaben zu beachten sind, wenn sie dazu nicht mehr befragt werden können.

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Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2020»

«Ein ‹anderes Leben›. Aber ‹welches›?»

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils lei­tet die­ses Se­mi­nar, das 2020 an fünf Sams­ta­gen jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­det. Fol­gen­de The­men werden be­han­delt:

  1. 22. Februar 2020: «Das Zeit­alter des Immer-Mehr und seine Grenzen»
  2. 25. April 2020: «Wir sind uns nicht genug. Auf dem Weg zur neuen Gattung»
  3. 20. Juni 2020: «Signale des Ab­bruchs und des Auf­bruchs»
  4. 26. September 2020: «Alles ist möglich, einiges ist nötig»
  5. 21. November 2020: «Menschen mit Zukunfts­be­rechtigung»

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Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Varia

beratung

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

Dienstag, 24. März 2020
14.00 bis 16.30 Uhr
Stiftung Dialog Ethik
Schaffhauserstrasse 418
8050 Zürich

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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