TIF 12: Wo bleibt der Raum für die Ethik? – Teil I: Medizin (inkl. Gratis-Buch)

TIF 12: Wo bleibt der Raum für die Ethik? – Teil I: Medizin (inkl. Gratis-Buch)
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Beschreibung

Ausgabe 12 – Februar 2001

  • Für Einzelpersonen: CHF 36.00 (PDF-Version ist nicht zur Weiterverbreitung berechtigt)
  • Für Organisationen: CHF 98.00 (PDF-Version ist zur internen Weiterverbreitung berechtigt)

Die Aus­bil­dungs­land­schaft für Me­di­zi­ne­rIn­nen steht im Um­bruch. An al­len Fa­kul­tä­ten der Schweiz wird das Me­di­zin­stu­dium schritt­weise re­for­miert. Da­bei soll erst­mals auch Ethik ihren Platz fin­den. Denn ganz an­ders als in der Pflege, wo Ethik einen brei­ten Raum ein­nimmt, ist dieses Ge­biet in der Me­di­zin­aus­bil­dung bis­her ver­nach­läs­sigt wor­den. Wo­rum geht es bei einer Ethik­aus­bil­dung von Stu­die­ren­den über­haupt? Wes­halb ist sie heute nö­tig? Und wie wird Ethik­aus­bildung prak­tisch um­ge­setzt?

Ethik und Medizin sind in der ärzt­lichen Pra­xis un­trenn­bar mit­ei­nan­der ver­bun­den. Wo der Arzt oder die Ärz­tin han­delnd ein­greift, ge­rät diese Hand­lung un­wei­ger­lich in das Blick­feld einer mo­ra­li­schen Be­ur­tei­lung. Der hip­po­kra­ti­sche Eid - der Name hat sich durch­ge­setzt, ob­wohl der Eid wahr­schein­lich nicht von Hip­po­kra­tes stammt, son­dern von meh­re­ren ano­ny­men an­ti­ken Auto­ren aus dem 5. und 4. Jahr­hun­dert v. Chr. - ist ein frühes Zeug­nis da­von, eine Leit­linie für ärzt­li­ches Han­deln zu set­zen. Wir wis­sen heute nicht mehr ge­nau, wel­che Be­deu­tung die­ser Eid in der da­ma­li­gen Zeit tat­säch­lich hat­te, be­mer­kens­wert ist, wie in die­sem Werk schon eine gros­se Zahl von Pro­blem­stel­lun­gen an­ge­spro­chen wer­den, die uns noch heute be­schäf­ti­gen: Schwan­ger­schafts­ab­bruch, Ster­be­hil­fe, Über­grif­fe auf Pa­ti­en­tIn­nen, The­rapie­ab­bruch bei aus­sichts­lo­sen Krank­hei­ten und nicht zu­letzt die Pflicht der Pa­ti­en­tIn­nen, ak­tiv zu ihrer Hei­lung bei­zu­tra­gen. Christ­li­che und mus­li­mi­sche Me­di­zi­nerIn­nen be­rie­fen sich wäh­rend des ganzen Mit­tel­al­ters auf die­sen Eid, der bis heute seinen wich­ti­gen Sym­bol­cha­rak­ter be­wahrt hat.

Gilt für die Ausgaben Nr. 0 bis 93:

  • Für Einzelpersonen: Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.
  • Für Organisationen: Ein Exemplar des Buches «Ethikwissen für Fachpersonen» von Christof Arn und Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) im Wert von CHF 38.– ist gratis inbegriffen.

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  • Positionspapier «Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod»

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  • Ausgabe Nr. 149 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

    Ausgabe Nr. 149 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

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    Wir vom Förder­verein Dialog Ethik engagieren uns für ein Ge­sundheits­wesen, das sich durch Ver­ant­wor­tung, Respekt und Ge­rechtig­keit aus­zeich­net. Und zwar da­durch, dass wir Dialog Ethik fi­nan­zi­ell und ide­ell unter­stüt­zen.
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Aktuell

Verschoben auf 2022

➞ Zweitägiger Kurs für Ärztinnen und Ärzte vom 21. / 22. Juni 2021

«Sterben und Tod»

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Das genaue Da­tum folgt spä­ter.

Dieser Kurs gilt als «approved by» Logo SIWF ISFM FMH ApprovedBy 4f AdobeRGB (8 Credits je Tag, ins­ge­samt max. 16 Cre­dits). Wei­te­re In­for­ma­ti­onen und das An­mel­de­for­mu­lar fin­den Sie hier.

 

 

Kurs­angebote 2021 und 2022

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Schutz­konzept für die Bildungs­an­gebote der Stiftung Dialog Ethik

dialog ethik

3G

 

 

Neues Buch

«Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild»
(von Denise Battaglia)

Coverbild Galileis Fernrohr

Die neuen Bio­tech­no­lo­gi­en ha­ben tief­grei­fen­de Fra­gen zum Mensch­sein aus­ge­löst, wie die De­bat­ten um «unser» Men­schen­bild zei­gen. Wie wir mit mensch­li­chem Le­ben vor der Ge­burt oder mit Men­schen am Le­bens­ende um­ge­hen, be­rührt unser Selbst­ver­ständ­nis. Diese Di­lem­ma­ta ha­ben wir an die An­ge­wand­te Ethik de­le­gi­ert, die aber der an­thro­po­lo­gi­schen Fra­ge aus­weicht.

Die­ses Buch ver­sucht ent­lang der letz­ten 500 Jahre und ent­lang der wis­sen­schaft­li­chen Men­schen-Bil­der die Krise un­se­res heu­ti­gen Selbst­ver­ständ­nis­ses he­raus­zu­schä­len. Es zeigt sich, dass die wis­sen­schaft­liche An­thro­po­lo­gie seit Be­ginn von den Me­di­zi­nern be­stimmt und von der Technik ge­trie­ben wird – wie die An­ge­wandte Ethik heute.

Sie kön­nen das Buch in un­se­rem Shop be­stel­len.

 

 

General­ver­sammlung und Jahres­versand des Förder­vereins 2021

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