TIF 61: E-Health (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)

TIF 61: E-Health (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 61 – Mai 2005

Nach «E-Banking», «E-Commerce» und «E-Business» taucht nun immer häufiger der Begriff «E-Health» in den Medien auf. Dies ist für uns ein Anlass, einige der zahl­reichen Facetten, die mit diesem Be­griff verknüpft sind, zu be­leuchten. Wer das Wort «E-Health» in eine Internet­such­maschine eingibt, wird fest­stellen, dass es keine ein­heitliche Definition des Wortes gibt. Am häufigsten findet sich «E-Health» in Kombination mit Tele­medizin, Gesundheits­portalen, Cyber­medizin oder Online-Health. Die WHO nennt 1998 die Tele­matik als zentralen Begriff im Zusammen­hang mit «E-Health» und meint damit «gesundheits­be­zogene Aktivitäten, Dienste und Systeme, die über eine Entfernung hinweg mit Mitteln der Informations- und Kommunikations­techno­logie aus­ge­führt werden, zum Zwecke globaler Gesund­heits­förderung». In der Tat wird zur­zeit welt­weit in vielen Ländern die Ent­wicklung einer flächen­deckenden Telematik­infra­struktur im Gesundheitswesen vorangetrieben. Als Ziel haben diese Innovationen die elektronische Ver­netzung einer virtuellen, im Inter­net sicher ab­ge­legten Patienten­gesund­heits­akte zu allen relevanten Teil­be­reichen des Gesund­heits­wesens. Damit wird die Menge an mit Patienten assoziierten Daten im Netz rasant an­stei­gen und in­folge­dessen den Daten­schutz und damit die Privat­sphäre des Patienten zu einem wichtigen, vor allem aber auch ethisch relevanten Thema machen.

Eine treibende Kraft hinter diesen Ent­wick­lungen sind mögliche Kosten­er­sparnisse im Gesund­heits­wesen. Pro­gnos­ti­ziert wird, dass durch die Nutzung von ein­richtungs­über­greifenden, zentralen Kon­sultations­zentren (z. B. in der Radio­logie) wie auch von elektronischen Ab­rechnungs­ver­fahren zwischen Leistungs­er­bringern und Versicherern Millionen­beträge ein­ge­spart werden könnten. Das deutsche Bundes­land Nord­rhein-West­falen, zum Beispiel, stellt in einem Medien­bericht vor, worum es bei dieser Neuheit zusätzlich geht: «Um moderne, interessante und zukunfts­sichere Arbeits­plätze in Unter­nehmen der Gesund­heits­wirt­schaft.» In ihrer Brisanz ebenfalls nicht zu ver­nach­lässigen, sind Fragen, die sich durch die millionen­fache Nutzung der Gesund­heits­portale durch Konsumenten im Inter­net ergeben. Die E-Health Ethics Initiative ent­wickelte des­halb im Jahr 2000 einen Ethik-Kodex, der mit seinen Leit­prinzipien die­jenigen mahnt, die ihre Gesundheits­dienst­leistungen im Inter­net an­bieten.

Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.

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Kurse und Events

beratung

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

3. September 2020, 14.00 bis 16.30 Uhr, Seminarraum

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

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Eine An­mel­dung ist ob­li­ga­to­risch. Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch oder rufen Sie uns an (Tel. +41 44 252 42 01).

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General­versammlung und Jahres­versand des Förder­vereins

Durch die Corona­virus-Krise ver­zö­gern sich die Ein­la­dung zur Ge­ne­ral­ver­samm­lung und der jähr­liche Do­ku­men­ten­ver­sand.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • «Wir wissen es nicht» – «dieses Ein­ge­ständ­nis habe ich bei so man­chen Ex­per­ten­aus­sa­gen ver­misst», sagt Pro­fes­sor Reto Sto­cker in seiner auf die ver­gan­ge­nen Mo­na­te be­zo­ge­nen Re­tro­spek­ti­ve als In­ten­siv­me­di­zi­ner (Sei­te 34). Viele Fra­gen rund um Co­vid-19 sei­en of­fen, weil For­schungs­re­sul­ta­te, er­mit­telt nach wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en, schlicht noch nicht vor­lie­gen wür­den.

    Keine Ant­wor­ten auf bren­nen­de Fra­gen be­kom­men, da­mit müs­sen wir in die­ser Krise le­ben. Das heisst aber nicht, dass wir keine Fra­gen stel­len dür­fen, im Ge­gen­teil! Hin­schau­en, da­hin­ter schau­en – die­sem An­spruch wol­len wir in un­se­rer Juni-Aus­ga­be des Ma­ga­zins «Thema im Fokus» in­halt­lich ge­recht wer­den.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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