TIF 66: Notfallmedizin (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)

TIF 66: Notfallmedizin (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 66 – März 2006

Noch im zweiten Weltkrieg starben 30 Prozent der amerikanischen Soldaten, die im Gefecht verletzt wurden, an den Folgen ihrer Verletzungen. Diese Zahl sank dann im Vietnamkrieg auf 24, im Irakkrieg 2004 auf 10 Prozent. Die inzwischen verfügbaren Daten und Auswertungen weisen darauf hin, dass dieser Erfolg auch auf neuen und effektiven Strategien im Bereich der medizinischen Versorgung hinter der Front, der so genannten «Forward Surgical Teams», beruht. Durch solche Teams wird die notfallmässige Erstversorgung (maximale Operationszeiten von zwei Stunden) der Soldaten vorgenommen, bevor diese dann in das «Combat Suppport Hospital» zur Weiterversorgung geflogen werden. So unglaublich es klingen mag, aber die Grundlagen der modernen Notfallmedizin stammen unter anderem vom Leibarzt Napoleon Bonapartes: Jean Larrey führte das Prinzip der Sofortbehandlung und der «Triage» ein: So nennt sich auch heute noch die Sichtung von Verletzten gemäss ihrer Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Massenunfall vor dem Hintergrund knapper personeller und materieller Ressourcen vor Ort.

Inzwischen haben sich die Notfallmedizin und Katastrophenmedizin zu eigenen Fachbereichen weiterentwickelt. In der Notfallmedizin muss der Arzt vor Ort schnelle medizinische Entscheidungen bezüglich der Vitalfunktionen (Atmung- und Kreislauf) eines Patienten treffen und diese wiederherstellen, während in der Katastrophenmedizin zusätzlich die Triage von vielen Verletzten und die Organisation eines schnellen Weitertransportes in ein Spital im Vordergrund stehen. Die Notfallmedizin erfüllt somit eine Brückenfunktion: Sie unterstützt und ersetzt vorübergehend Organfunktionen bis zu ihrer Wiederherstellung. Ein Grundproblem der Notfallmedizin, wo schnelle Entscheidungen bezüglich des Erhaltes von Vitalfunktionen getroffen werden müssen, ist das Einholen des so genannten «Informed Consent». Die Zustimmung zur Behandlung ist die Grundlage jeder Arzt-Patientenbeziehung, und kann in einer Notfallsituation so gut wie nie eingeholt werden. Der behandelnde Arzt muss dann oft nach dem Grundsatz «im Zweifel für das Leben» handeln. Die Ungewissheit des Notarztes, ob er in dieser Sekunde im Sinne des Patienten gehandelt hat, kann frühestens in einem zweiten Schritt geklärt werden und begleitet viele, die in diesem Beruf arbeiten.

Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.

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Kurs vom 23. März 2021:

«Patienten­ver­fügungen – Heraus­forderungen, Möglich­keiten und Grenzen»

Weiterbildung Drogisten

Dro­gis­ten sind in ihrem Ar­beits­all­tag täglich be­ra­tend tä­tig. Der Kurs gibt einen Über­blick über die we­sent­li­chen In­hal­te von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und zeigt die Rechts­si­tua­tion auf. An­hand von kon­kre­ten Praxis­bei­spie­len ler­nen die Dro­gis­ten die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der An­wen­dung und Um­set­zung von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen bei The­rapie­ent­schei­dun­gen ken­nen.

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  • Sui­zid und Bei­hil­fe zum Sui­zid im Span­nungs­feld von Recht, Ge­sell­schaft, Me­di­zin und Ethik – um diese The­men geht es in der dieser Aus­gabe des Ma­ga­zins «Thema im Fokus», das wir Ihnen herz­lich zur Lek­türe emp­feh­len.

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    Thema der nächsten Aus­ga­be
    (Nr. 147, 15. März 2021):
    «Verfahren zur Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen»

    Neues Positionspapier

    Positionspapier Sterbehilfe Cover Rahmen small

    Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod
    Acht Thesen und Forderungen für den Umgang mit Suizid und Suizid­beihilfe
    von Stiftung Dialog Ethik (Hrsg.)

    Dia­log Ethik setzt sich mit die­sem neuen Posi­tions­pa­pier für eine hu­ma­ne Ster­be­kul­tur im Sin­ne von pro­fes­sio­nel­ler Pal­lia­tive Care ein. Fo­kus­siert wird da­rin schwer­punkt­mäs­sig auf den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang mit der Sui­zid­bei­hilfe aus einer so­zi­al­ethi­schen Per­spek­ti­ve. Nach­ge­gan­gen wird auch der Frage, ob es Ge­fäng­nis­in­sas­sen mög­lich sein soll, mit Sui­zid­bei­hilfe aus dem Le­ben zu schei­den.

    Sie kön­nen das neue Po­si­tions­pa­pier als PDF-Do­ku­ment in un­se­rem Web­shop be­stel­len.

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    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Corona-Situation

Online-Veranstaltung vom 24.2.2021

Video der On­line-Ver­an­stal­tung mit Ruth Bau­mann-Hölzle und Stef­fen Eych­mül­ler (Lei­ten­der Arzt Pal­li­a­tiv­zen­trum, In­sel­spi­tal Bern) zum Thema «Aus­nah­me­zu­stand: Tod und Trauer». Veranstalter: «Polit-Forum Bern im Käfig­turm»

Medien­mit­teilung vom 9.12.2020

pdf Gemeinsame Medien­mit­teilung des Ambulatoriums Aarau (Klinik Schützen Rhein­felden) und der Stiftung Dialog Ethik zum «Aktions­tag Psychische Gesund­heit in der Schweiz» (249 KB)

BAG Logo PSY Wohlbefinden rgb d 

Medien­mit­teilung vom 10.11.2020

Inclusion Handicap

«Men­schen mit Be­hin­de­run­gen aus in­ten­siv­me­di­zi­ni­schen Be­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen»

Weitere Dokumente von Inclusion Handi­cap finden Sie hier.

Voir le communiqué de presse en français.

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