TIF 82: Beratung in der Pränatalen Diagnostik (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)

CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 82 – November 2008

In den letzten Jahrzehnten sind immer präzisere technische Verfahren im Bereich der Pränatalen Diagnostik entwickelt worden. Dies mit dem Ziel, Chromosomenstörungen und Fehlbildungen beim ungeborenen Kind zu erkennen, und damit zukünftige Eltern von ihrer Angst vor Krankheitsrisiken beim Kind zu entlasten. Sie haben jedoch auch zu Veränderungen der Wahrnehmung der Schwangerschaft, zu Verunsicherung und unrealistischen Hoffnungen seitens der Betroffenen geführt. Problematisch ist insbesondere, dass der Druck auf Ärzteschaft und Eltern steigt, ausschliesslich gesunde Kinder zur Welt zu bringen.

Die Selbstverständlichkeit, mit der die Methoden der Pränatalen Diagnostik Einzug in die medizinische Begleitung einer Schwangerschaft gehalten haben, wirft eine Reihe schwieriger ethischer Probleme auf. Beispiele dafür sind das Problem der Grenzziehung zwischen den verschiedenen Methoden, das Risiko der Fehldiagnosen sowie der mit der Anwendung der Pränatalen Diagnostik möglicherweise einhergehende Schwangerschaftsabbruch auf der individualethischen Ebene bzw. der Selektionseffekt auf der sozialethischen Ebene. Umso wichtiger wird in einer solchen Situation die kompetente Beratung der Schwangeren und weiterer möglicherweise betroffener Personen.

Anlässlich der Veröffentlichung des achten Bandes der Reihe «Interdisziplinärer Dialog – Ethik im Gesundheitswesen » widmet sich diese Ausgabe der Beratung in der Pränatalen Diagnostik. Die wichtigsten Themen des von Denise Hürlimann, Ruth Baumann-Hölzle und Hansjakob Müller herausgegebenen Buches werden hier kurz vorgestellt. Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dieser Problematik verweisen wir auf die Publikation selbst.

Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.

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Trendtage Gesundheit Luzern

Trendtage Gesundheit Luzern 2020:

«Gesundheitsversorgung neu denken: Tanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit»

Mittwoch, 25. März 2020, 13.00 bis 18.30 Uhr 
und
Donnerstag, 26. März 2020, 9.00 bis 16.00 Uhr
(Breakfast-Session ab 7.30 Uhr, Frühstücks­buffet ab 7.00 Uhr)

Wie kann der Trend zur Öko­no­mi­sie­rung für Pa­ti­en­ten, Leis­tungs­er­brin­ger, Fi­nan­zie­rer und In­dus­trie und wei­tere Ak­teu­re ge­recht ge­steu­ert wer­den? Wie kann man die Ver­ant­wor­tung auf ver­schie­de­ne Schul­tern sinn­voll ver­tei­len?

Diese und wei­te­re Fra­gen ste­hen an den «Trend­ta­gen Ge­sund­heit 2020» im Zen­trum.

Prof. Dr. med. Bern­hard Eg­ger, Mit­glied der Eid-Kom­mis­sion, wird am 26. März 2020 um 9.30 Uhr zum The­ma «STOPP: Ge­sund­heits­ver­sor­gung auf dem ge­fähr­li­chen Weg in die In­dus­tri­a­li­sie­rung und Kom­mer­zi­a­li­sie­rung» re­fe­ri­eren.

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Thema im Fokus

  • Die Di­gi­ta­li­sie­rung hat für Spi­tä­ler vie­le Vor­tei­le, weil mo­der­ne Kli­nik­in­for­ma­ti­ons­sys­teme eine ex­zel­len­te Ver­net­zung und Do­ku­men­ta­ti­on me­di­zi­ni­scher Da­ten er­mög­li­chen. Zu­gleich be­steht die Ge­fahr, dass Ärz­te und Pfle­gen­de vor lau­ter Da­ten den Pa­ti­en­ten / die Pa­ti­en­tin aus dem Fo­kus ver­lie­ren. Mit die­sen Fra­gen setzt sich die vor­lie­gen­de Ju­bi­läums­aus­ga­be des Ma­ga­zins «Thema im Fokus» aus­ei­nan­der.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Varia

beratung

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

Dienstag, 24. März 2020
14.00 bis 16.30 Uhr
Stiftung Dialog Ethik
Schaffhauserstrasse 418
8050 Zürich

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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