TIF 87: Betreuung demenzkranker Menschen (inkl. Gratis-Buch)

TIF 87: Betreuung demenzkranker Menschen (inkl. Gratis-Buch)
CHF 36.00 pro Stück
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Beschreibung

Ausgabe 87 – Oktober 2009

  • Für Einzelpersonen: CHF 36.00 (PDF-Version ist nicht zur Weiterverbreitung berechtigt)
  • Für Organisationen: CHF 98.00 (PDF-Version ist zur internen Weiterverbreitung berechtigt)

Nach einer jüngst veröffentlichten Schätzung des King’s College in London leiden derzeit weltweit 35 Millionen Menschen an Demenzkrankheiten – eine Zahl, die bis Mitte dieses Jahrhunderts auf 115 Millionen ansteigen soll. In der Schweiz leben heute gemäss Zahlen der Schweizerischen Alzheimervereinigung rund 100 000 Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz – auch diese Zahl dürfte sich bis ins Jahr 2050 verdreifachen. Gemäss dem World Alzheimer Report stehen die derzeitigen Investitionen in Forschung, Behandlung und Pflege in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen von Demenzkrankheiten auf Patienten, Pflegekräfte, Gesundheitsund Sozialsysteme. Auch in der Schweiz sind kürzlich zwei Motionen mit der Forderung nach einer nationalen Demenzstrategie vom Bundesrat abgelehnt worden mit dem Hinweis, es werde bereits genügend getan. Doch ist dem so?

In dieser Ausgabe gehen wir diesem Problem etwas auf den Grund und richten unseren Fokus auf die mit der Betreuung demenzkranker Menschen einhergehenden medizinischen und ethischen Fragen. Anlass dafür ist der neunte Band der Reihe «Interdisziplinärer Dialog – Ethik im Gesundheitswesen» des Instituts Dialog Ethik mit dem Titel Herausforderung Demenz – Spannungsfelder und Dilemmata in der Betreuung demenzkranker Menschen. Wir liefern einen Überblick über die Beiträge dieses Bandes, erläutern die ethischen Aspekte des Problems und sprechen mit einer Vertreterin der Schweizerischen Alzheimervereinigung. Wir hoffen, dass Sie als Leserin und Leser dadurch etwas mehr Einblick in eine der wohl grössten gesundheitspolitischen Herausforderungen erhalten, die auf uns zukommen werden.

Gilt für die Ausgaben Nr. 0 bis 93:

  • Für Einzelpersonen: Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.
  • Für Organisationen: Ein Exemplar des Buches «Ethikwissen für Fachpersonen» von Christof Arn und Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) im Wert von CHF 38.– ist gratis inbegriffen.

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  • Positionspapier «Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod»

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  • Ausgabe Nr. 148 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

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«Sterben und Tod»

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Das genaue Da­tum folgt spä­ter.

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«Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild»
(von Denise Battaglia)

Coverbild Galileis Fernrohr

Die neuen Bio­tech­no­lo­gi­en ha­ben tief­grei­fen­de Fra­gen zum Mensch­sein aus­ge­löst, wie die De­bat­ten um «unser» Men­schen­bild zei­gen. Wie wir mit mensch­li­chem Le­ben vor der Ge­burt oder mit Men­schen am Le­bens­ende um­ge­hen, be­rührt unser Selbst­ver­ständ­nis. Diese Di­lem­ma­ta ha­ben wir an die An­ge­wand­te Ethik de­le­gi­ert, die aber der an­thro­po­lo­gi­schen Fra­ge aus­weicht.

Die­ses Buch ver­sucht ent­lang der letz­ten 500 Jahre und ent­lang der wis­sen­schaft­li­chen Men­schen-Bil­der die Krise un­se­res heu­ti­gen Selbst­ver­ständ­nis­ses he­raus­zu­schä­len. Es zeigt sich, dass die wis­sen­schaft­liche An­thro­po­lo­gie seit Be­ginn von den Me­di­zi­nern be­stimmt und von der Technik ge­trie­ben wird – wie die An­ge­wandte Ethik heute.

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