TIF 88: Neuro-Enhancement (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)

TIF 88: Neuro-Enhancement (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 88 – Dezember 2009

Der Mensch strebt nach Vollkommenheit. Dieser Satz lässt sich unterschiedlich verstehen, bezeichnet jedoch ein Grundmotiv, das sich in zahlreichen religiösen und philosophischen Schriften unterschiedlichster Kulturen findet. Unter den Bedingungen der modernen technischen Welt taucht dieser Wunsch jedoch in einem neuen Gewand auf: als Wunsch nach pharmakologisch bzw. technisch unterstützter Vollkommenheit. «Enhancement» – zu deutsch «Verbesserung» – ist das Stichwort, unter dem die Diskussion in Medizin, Philosophie und Anthropologie läuft. Meint man spezifisch die geistig-kognitiven Fähigkeiten wie Konzentrationsfähigkeit oder Gedächtnis, die es zu verbessern gilt, so spricht man von «Neuro-Enhancement». Damit ist gleichzeitig gesagt, dass das Gehirn des Menschen Ansatzpunkt für die Substanzen und Technologien sein soll, die zur gewünschten Verbesserung führen sollen.

Die Debatte um «Neuro-Enhancement» hat sich jüngst stark intensiviert, was sich auch in einem kontrovers diskutierten «Memorandum» führender Forscher in diesem Bereich ausdrückt, das diesen Oktober in der Zeitschrift «Gehirn und Geist» publiziert worden ist. Mit einer der beteiligten WissenschaftlerInnen haben wir ein Interview geführt, das Sie zusammen mit ihrer ethischen Beurteilung und generellen Informationen zu den aktuellen Möglichkeiten des Neuro-Enhancement in dieser Ausgabe des «Thema im Fokus» finden. Diese Zusammenstellung soll es Ihnen ermöglichen, zu einem eigenen Urteil in dieser Frage zu kommen, die uns künftig sicher noch beschäftigen wird.

Hintergrund dieser Ausgabe ist das Erscheinen des zweiten Bandes der Reihe «Utopie Mensch», die von Dialog Ethik und dem «verlag die brotsuppe» Biel unter dem Titel «Über Menschliches. Biotechnische Verbesserung des Menschen zur Überwindung von Leiden und Tod?» herausgegeben wird. Das Buch erlaubt eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema, denn utopisch klingende Vorstellungen wie Maximierung der Lebenszeit dank Gentechnik, Verschmelzung des Körpers mit Maschinen, Verbesserung unserer geistigen Leistungsfähigkeit oder Stimmung durch Medikamente sind teilweise schon reale Leitkonzepte menschlichen Handelns geworden. Doch die Frage ist: Wie menschlich ist der Traum des Übermenschlichen? Exponenten aus Forschung und Philosophie stellen sich im Buch den individuellen, gesellschaftlichen und anthropologischen Fragen, die eine mögliche biotechnische Verbesserung des Menschen mit sich bringt.

Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.

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Thema im Fokus

  • «Wir wissen es nicht» – «dieses Ein­ge­ständ­nis habe ich bei so man­chen Ex­per­ten­aus­sa­gen ver­misst», sagt Pro­fes­sor Reto Sto­cker in seiner auf die ver­gan­ge­nen Mo­na­te be­zo­ge­nen Re­tro­spek­ti­ve als In­ten­siv­me­di­zi­ner (Sei­te 34). Viele Fra­gen rund um Co­vid-19 sei­en of­fen, weil For­schungs­re­sul­ta­te, er­mit­telt nach wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en, schlicht noch nicht vor­lie­gen wür­den.

    Keine Ant­wor­ten auf bren­nen­de Fra­gen be­kom­men, da­mit müs­sen wir in die­ser Krise le­ben. Das heisst aber nicht, dass wir keine Fra­gen stel­len dür­fen, im Ge­gen­teil! Hin­schau­en, da­hin­ter schau­en – die­sem An­spruch wol­len wir in un­se­rer Juni-Aus­ga­be des Ma­ga­zins «Thema im Fokus» in­halt­lich ge­recht wer­den.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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