TIF 90: Adipositas (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)

TIF 90: Adipositas (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 90 – April 2010

Adipositas – oder in der unschönen Formulierung «Fettsucht» – wird heute als eines der dringendsten Probleme der Volksgesundheit angesehen. In einem gewissen Sinn ist das erstaunlich, ist doch das vermehrte Auftreten von Adipositas, verstanden als ein Überschreiten des Body-Mass-Index-Werts 30, Ausdruck eines fundamentalen Wandels der Menschheitsgeschichte, der sich wohl erst kürzlich ereignet hat, wie der amerikanische Ernährungsforscher Barry Popkin 2007 festgehalten hat. Demnach stehen weltweit den etwa 800 Millionen Unterernährten rund 1,3 Milliarden Übergewichtige gegenüber. Die Menschheit, die seit Anbeginn immer wieder vom Hungertod bedroht wurde, ist gewissermassen satt geworden, zu satt.

Solche Beobachtungen zeigen, dass der Umgang mit Adipositas wohl zahlreiche, schwer zu kontrollierende Faktoren mit einbeziehen muss. Gewiss ist es so, dass extremes Übergewicht – zelebriert in den «Freak-Shows» des modernen Fernsehens – mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen einhergeht. Doch bereits eine finanzielle Kosten-Nutzen-Rechnung relativiert das Bild, je nachdem, wie breit man das Problem erfasst. Auch stellt sich die ethische Frage, inwieweit Übergewicht Ausdruck persönlicher Wahlfreiheit ist (inklusive einem Recht auf Selbstschädigung) und wie weit der Paternalismus des Staates, gekleidet in wohlgemeinte Präventionsprogramme, hier reichen darf. Im Problem der Adipositas verweben sich faktische, normative und kulturgeschichtliche Aspekte in schwer entwirrbarer Weise. Diese Ausgabe des «Thema im Fokus» versucht zumindest einige Fäden aufzuknoten und setzt dabei den Schwerpunkt auf die Behandlung des Problems in der Schweiz. Wir führen dazu auch ein Interview mit der Verantwortlichen der aktuellen Präventionskampagne des BAG.

Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.

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Das Thema der nächs­ten Se­mi­nar­reihe am Samstag lau­tet: «Die Be­sich­ti­gung der Lie­be – ein kri­ti­scher Rei­se­be­richt». Sie wird von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils ge­lei­tet und an fol­gen­den Sams­ta­gen von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­den: 20. Fe­bru­ar, 24. April, 26. Juni, 25. Sep­tem­ber und 27. No­vem­ber 2021. Das Sams­tags­se­mi­nar ist nur als Gan­zes buch­bar. Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen und das An­mel­de­for­mu­lar fin­den Sie auf die­sem Flyer (aus­füll­ba­re PDF-Da­tei) und dieser Web­site.

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  • Sui­zid und Bei­hil­fe zum Sui­zid im Span­nungs­feld von Recht, Ge­sell­schaft, Me­di­zin und Ethik – um diese The­men geht es in der dieser Aus­gabe des Ma­ga­zins «Thema im Fokus», das wir Ihnen herz­lich zur Lek­türe emp­feh­len.

    Eine Lese­probe und wei­tere In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie hier.

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    (Nr. 147, 15. März 2021):
    «Verfahren zur Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen»

    Neues Positionspapier

    Positionspapier Sterbehilfe Cover Rahmen small

    Sozialethische Überlegungen zum Umgang mit Sterben und Tod
    Acht Thesen und Forderungen für den Umgang mit Suizid und Suizid­beihilfe
    von Stiftung Dialog Ethik (Hrsg.)

    Dia­log Ethik setzt sich mit die­sem neuen Posi­tions­pa­pier für eine hu­ma­ne Ster­be­kul­tur im Sin­ne von pro­fes­sio­nel­ler Pal­lia­tive Care ein. Fo­kus­siert wird da­rin schwer­punkt­mäs­sig auf den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang mit der Sui­zid­bei­hilfe aus einer so­zi­al­ethi­schen Per­spek­ti­ve. Es wird auch der Frage nach­ge­gan­gen, ob es Ge­fäng­nis­in­sas­sen mög­lich sein soll, mit Sui­zid­bei­hilfe aus dem Le­ben zu schei­den.

    Sie kön­nen das neue Po­si­tions­pa­pier als PDF-Do­ku­ment in un­se­rem Web­shop be­stel­len.

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    Die aus­füll­ba­re, in­ter­ak­ti­ve Lis­te aller Pu­bli­ka­ti­o­nen von Dia­log Ethik kön­nen Sie hier he­run­ter­la­den. Diese Liste fin­den Sie auch in un­se­rem Webshop.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Corona-Situation

Medien­mit­teilung vom 9.12.2020

pdf Gemeinsame Medien­mit­teilung des Ambulatoriums Aarau (Klinik Schützen Rhein­felden) und der Stiftung Dialog Ethik zum «Aktions­tag Psychische Gesund­heit in der Schweiz» (249 KB)

BAG Logo PSY Wohlbefinden rgb d 

Medien­mit­teilung vom 10.11.2020

Inclusion Handicap

«Men­schen mit Be­hin­de­run­gen aus in­ten­siv­me­di­zi­ni­schen Be­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen»

Weitere Dokumente von Inclusion Handi­cap finden Sie hier.

Voir le communiqué de presse en français.

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