TIF 74: Transplantationsgesetz (inkl. Buch «Gutes Leben – gutes Sterben»)

tif74_auszug
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Ausgabe 74 – Juli 2007

Die Transplantation von Organen, Geweben und Zellen wirft zahlreiche medizinische, rechtliche, psychologische und nicht zuletzt ethische Fragen auf. Mit dem neuen Transplantationsgesetz ist seit dem 1. Juli in der Schweiz eines der weltweit umfangreichsten und wohl auch modernsten Gesetze zu diesem Thema in Kraft getreten. Diese Ausgabe des «Thema im Fokus» widmet sich deshalb den Neuerungen, die dieses Gesetz bringt.

Diese Neuerungen haben durchaus auch Einfluss auf die medizinische Praxis. So erfolgt beispielsweise die Zuteilung von Organen mit Inkrafttreten des neuen Transplantationsgesetzes nun durch eine Nationale Zuteilungsstelle, welche von der Stiftung Swisstransplant im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit betrieben wird. Es gilt dabei der Grundsatz, dass jeder Mensch die gleiche Chance auf ein lebensrettendes Organ haben soll. Mit Unterstützung eines Computerprogramms wird gemäss den Zuteilungskriterien medizinischer Dringlichkeit, medizinischen Nutzens, Wartezeit und Chancengleichheit für Personen mit seltenen Gewebemerkmalen die am besten passende Person ermittelt.

Für die Spende gilt die so genannte «erweiterte Zustimmungslösung». Demnach ist eine Entnahme von Organen, Geweben oder Zellen nur dann möglich, wenn die betroffene Person zu Lebzeiten oder deren Angehörige bzw. speziell von der Person bezeichnete Bezugspersonen ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Das Gesetz regelt aber auch experimentelle Bereiche in der Transplantationsmedizin, insbesondere die Xenotransplantation (die Übertragung artfremder Organe, Gewebe oder Zellen) und die Transplantation von fötalen Zellen bzw. Stammzellen. Die Umsetzung des Transplantationsgesetzes soll regelmässig überprüft werden, um sicher zu stellen, dass in diesem ethisch heiklen Gebiet die Ziele des Gesetzes auch erreicht werden können.

Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.

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Thema im Fokus

  • Das Corona­virus/COVID-19 stellt in erster Linie das Ge­sund­heits­wesen vor im­men­se He­raus­for­de­run­gen. Das Ver­trauen in die Me­di­zin, in die For­schung, in das Ge­sund­heits­wesen ist gross. Prof. Dr. Mat­thias Mit­ter­lech­ner von der Uni­ver­si­tät St. Gallen sagt in einem In­ter­view, das Schwei­zer Ge­sund­heits­wesen zähle welt­weit zu den bes­ten. Gleich­zei­tig ste­he es aber auch vor einem Um­bruch. Die Ge­sund­heits­land­schaft der Zu­kunft müs­se der so­zio­demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung der Be­völ­ke­rung und den da­mit ver­bun­de­nen Krank­heits­bil­dern ge­recht wer­den.

    Wie das aus­se­hen kann, zeigt ein Blick in die Ferien- und Ge­sund­heits­re­gion Un­ter­en­ga­din. Dort ar­bei­ten seit 13 Jah­ren wich­ti­ge Part­ner im Ge­sund­heits­we­sen unter dem Dach des «Ge­sund­heits­zen­trums Unterengadin» er­folg­reich zu­sam­men. Ein Mo­dell mit Vor­bild­cha­rak­ter.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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