TIF 74: Transplantationsgesetz

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CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Die Transplantation von Organen, Geweben und Zellen wirft zahlreiche medizinische, rechtliche, psychologische und nicht zuletzt ethische Fragen auf. Mit dem neuen Transplantationsgesetz ist seit dem 1. Juli in der Schweiz eines der weltweit umfangreichsten und wohl auch modernsten Gesetze zu diesem Thema in Kraft getreten. Diese Ausgabe des «Thema im Fokus» widmet sich deshalb den Neuerungen, die dieses Gesetz bringt.

Diese Neuerungen haben durchaus auch Einfluss auf die medizinische Praxis. So erfolgt beispielsweise die Zuteilung von Organen mit Inkrafttreten des neuen Transplantationsgesetzes nun durch eine Nationale Zuteilungsstelle, welche von der Stiftung Swisstransplant im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit betrieben wird. Es gilt dabei der Grundsatz, dass jeder Mensch die gleiche Chance auf ein lebensrettendes Organ haben soll. Mit Unterstützung eines Computerprogramms wird gemäss den Zuteilungskriterien medizinischer Dringlichkeit, medizinischen Nutzens, Wartezeit und Chancengleichheit für Personen mit seltenen Gewebemerkmalen die am besten passende Person ermittelt.

Für die Spende gilt die so genannte «erweiterte Zustimmungslösung». Demnach ist eine Entnahme von Organen, Geweben oder Zellen nur dann möglich, wenn die betroffene Person zu Lebzeiten oder deren Angehörige bzw. speziell von der Person bezeichnete Bezugspersonen ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Das Gesetz regelt aber auch experimentelle Bereiche in der Transplantationsmedizin, insbesondere die Xenotransplantation (die Übertragung artfremder Organe, Gewebe oder Zellen) und die Transplantation von fötalen Zellen bzw. Stammzellen. Die Umsetzung des Transplantationsgesetzes soll regelmässig überprüft werden, um sicher zu stellen, dass in diesem ethisch heiklen Gebiet die Ziele des Gesetzes auch erreicht werden können.

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Kurse und Events

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Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2020»

«Ein ‹anderes Leben›. Aber ‹welches›?»

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils lei­tet die­ses Se­mi­nar, das 2020 an fünf Sams­ta­gen jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­det. Fol­gen­de The­men werden be­han­delt:

  1. 22. Februar 2020: «Das Zeit­alter des Immer-Mehr und seine Grenzen»
  2. 25. April 2020: «Wir sind uns nicht genug. Auf dem Weg zur neuen Gattung»
  3. 20. Juni 2020: «Signale des Ab­bruchs und des Auf­bruchs»
  4. 26. September 2020: «Alles ist möglich, einiges ist nötig»
  5. 21. November 2020: «Menschen mit Zukunfts­be­rechtigung»

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

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Bit­te mel­den Sie sich früh­zei­tig mit­tels An­mel­de­ta­lon oder per E-Mail an info@dialog-ethik.ch an.

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Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Varia

beratung

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

Dienstag, 24. März 2020
14.00 bis 16.30 Uhr
Stiftung Dialog Ethik
Schaffhauserstrasse 418
8050 Zürich

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine An­mel­dung ist ob­li­ga­to­risch. Bitte sen­den Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns an (Tel. +41 44 252 42 01).

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