TIF 138: Qualitätskriterien für Patienteninformation und Beratung im Gesundheitswesen – gegenseitig informiert und orientiert entscheiden

TiF 138-Cover Rahmen
CHF 36.00 pro Stück

Beschreibung

Wir freu­en uns, Ih­nen in die­ser Spe­zi­al­aus­ga­be von The­ma im Fo­kus, das in Zu­sam­men­ar­beit der Schwei­ze­ri­schen Aka­de­mie für Qua­li­tät in der Me­di­zin (SAQM), der Ver­bin­dung der Schwei­zer Ärz­tin­nen und Ärz­te (FMH) und des In­sti­tuts für Ethik im Ge­sund­heits­we­sen der Stif­tung Dia­log Ethik ent­stan­de­ne Pi­lot­pro­jekt «Qua­li­täts­kri­te­ri­en für Pa­ti­en­ten­in­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­a­li­en und Ent­schei­dungs­hil­fe am Bei­spiel des in­ter­pro­fes­si­o­nel­len, sek­to­ren­über­grei­fen­den Be­hand­lungs­pfads Ko­lo­rek­tal­kar­zi­nom» vor­stel­len zu kön­nen.

Im Rah­men die­ses Pro­jek­tes wur­den Qua­li­täts­kri­te­ri­en für Pa­ti­en­ten­in­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­a­li­en und Be­ra­tungs­pro­zes­se für Be­hand­lung, Pfle­ge und Be­treu­ung ent­wi­ckelt, die auch in ei­nem ge­mein­sa­men Bei­trag der Stif­tung Dia­log Ethik und der Ver­bin­dung der Schwei­zer Ärz­tin­nen und Ärz­te be­schrie­ben wer­den. Ein in die­sem Bei­trag ge­nann­tes Re­fe­renz­mo­dell für die Be­hand­lungs-, Pfle­ge- und Be­treu­ungs­be­zie­hung zwi­schen Fach­per­son und Pa­ti­en­tin oder Pa­ti­ent – der «part­ner­schaft­lich un­ter­stüt­zen­de Pa­ti­en­ten­coach» – wird in ei­nem Ar­ti­kel von Dr. Ruth Baum­ann-Hölz­le, Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rot­ti, Dr. Da­ni­el Gre­go­ro­wi­us und Hil­de­gard Hu­ber nä­her er­läu­tert. Dr. med. Chris­toph Boss­hard, Vi­ze-Prä­si­dent der FMH, schil­dert im Ge­spräch die Ent­ste­hung die­ses in­sti­tu­ti­o­nen­über­grei­fen­den Pro­jekts.

Die Di­a­gno­se ei­ner Er­kran­kung trifft Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten oft schwer und ist im­mer wie­der mit Angst und Un­ge­wiss­heit ver­bun­den. Bei an­ste­hen­den Ent­schei­dun­gen zu Be­hand­lung, Pfle­ge und Be­treu­ung sind sie viel­fach nicht in der La­ge, die für sie wich­ti­gen Fra­gen zu stel­len. Da­von be­rich­tet Eri­ka Zil­te­ner, Prä­si­den­tin des Dach­ver­bands Schwei­ze­ri­scher Pa­ti­en­ten­stel­len, im In­ter­view. Dr. med. Ju­dit Pók Lund­quist hat wäh­rend ih­rer Tä­tig­keit als Frau­en­ärz­tin er­fah­ren, wie die Pa­ti­en­tin­nen auf Di­a­gno­sen re­agie­ren und da­bei an die Gren­zen des Ver­ste­hens ge­lan­gen kön­nen. Prof. Dr. An­ge­li­ka Ze­ge­lin wie­de­rum setzt sich in Deutsch­land für Qua­li­täts­stan­dards von Pa­ti­en­ten­in­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­a­li­en und die Aus­bil­dung von Fach­per­so­nen zu einer «spre­chen­den Pfle­ge» ein. Die Psy­cho­the­ra­peu­tin M. A. An­ni­na Hess-Ca­bal­zar be­glei­te­te Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten in einem so­ma­ti­schen Spi­tal und spricht sich im In­ter­view für die Be­hand­lung nach ei­nem ganz­heit­li­chen Men­schen­bild aus.

Den Schlussbericht zur Studie «Qualitätskriterien für Patienteninformationsmaterialien und Entscheidungshilfe am Beispiel des interprofessionellen, sektorenübergreifenden Behandlungspfads Kolorektalkarzinom» können Sie in unserem Webshop als gedruckte Version oder als PDF-Version kaufen.

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Aktuell

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Kurse und Events

Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen 2019

«Von der Information zum Dialog – mehr­di­men­si­o­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Spital und Heim»

Donners­tag, 28. No­vem­ber 2019
13.30 bis 18.00 Uhr (mit an­schlies­sen­dem Apéro)
Kinder­spital Zürich

Das Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen am Kinder­spital Zürich zu «20 Jahre Dialog Ethik» be­schäftigt sich mit den ver­schie­de­nen Fa­cet­ten des Ver­hält­nis­ses von In­for­ma­ti­on und Dialog in Spital und Heim.

Das Ethik-Foren-Treffen rich­tet sich an alle in Or­ga­ni­sa­ti­o­nen des Ge­sund­heits­we­sens tä­ti­gen Fach­per­so­nen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

Anmeldung
Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch.

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Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

    mehr…
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Varia

Buch

«Eid und Ethos (Auf dem Weg zu einem neuen Gelöbnis für Ärzte und Ärztinnen)»

von Jean-Pierre Wils und Ruth Baumann-Hölzle

«Eid und Ethos» in­for­mi­ert um­fas­send über die über­ra­schen­de Re­nais­san­ce des ärzt­li­chen Eides und über den «Schweizer Eid» im Be­son­dern.

Lange Zeit galt der ärzt­li­che Eid als ein ver­al­te­tes In­stru­ment der Stan­des­wah­rung, das mo­der­nen Ge­sund­heits­we­sen nicht an­ge­mes­sen sei. In­zwi­schen meh­ren sich die An­zei­chen, dass der wach­sen­de markt­wirt­schaft­li­che Druck auf die me­di­zi­ni­sche Tä­tig­keit das Be­rufs­ethos zu ent­ker­nen be­ginnt. Die­ses Buch zeigt den Weg auf, der zu die­ser Um­keh­rung der Pri­o­ri­tä­ten ge­führt hat, er­in­nert an die es­sen­ti­el­len Auf­ga­ben der Me­di­zin und führt zu einem Eid­vor­schlag, der be­reits in et­li­chen In­sti­tu­ti­o­nen in der Schweiz im­ple­men­ti­ert wor­den ist.

Die­ses Buch kön­nen Sie hier be­stel­len.

Coverbild Eid Ethos 72dpi RGB

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