TIF 75: Regenerative Medizin (inkl. Gratis-Buch)

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Beschreibung

Ausgabe 75 – September 2007

  • Für Einzelpersonen: CHF 36.00 (PDF-Version ist nicht zur Weiterverbreitung berechtigt)
  • Für Organisationen: CHF 98.00 (PDF-Version ist zur internen Weiterverbreitung berechtigt)

Das Stich­wort «re­ge­ne­ra­ti­ve Me­di­zin» ver­eint die der­zeit ver­heis­sungs­volls­ten Vi­si­o­nen einer Me­di­zin, welche voll auf die Kar­te der mo­der­nen bio­lo­gi­schen For­schung setzt. Ihr Ziel ist es, Wachs­tum sowie Funk­tion von Or­ga­nen, Ge­we­ben und Zel­len so­weit zu ver­ste­hen, dass krank­heits­be­ding­te Schä­den ge­zielt an­ge­gan­gen und be­ho­ben wer­den kön­nen. Da­mit er­hofft man sich un­ter an­de­rem, The­ra­pien für bis­her un­ver­stan­de­ne Krank­hei­ten zu fin­den (z. B. ge­wis­se Auto­im­mun­er­kran­kun­gen) und das «Ver­sor­gungs­pro­blem» der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin – feh­len­de ge­eig­ne­te Or­ga­ne, Ge­we­be und Zel­len – zu lö­sen. «Tis­sue En­gi­nee­ring» und «Stamm­zel­len» sind hier oft ge­nann­te Stich­wor­te.

Der erst in jüngs­ter Zeit all­ge­mein be­kannt ge­wor­de­ne Be­griff «re­ge­ne­ra­ti­ve Me­di­zin» darf aber nicht da­rü­ber hin­weg­täu­schen, dass eini­ge der da­run­ter fal­len­den Kon­zep­te schon seit län­ge­rer Zeit er­forscht wer­den. Al­lein schon aus der wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve sind die Pro­ble­me, die sich stel­len, enorm. Da­zu kom­men eine Reihe ethischer As­pek­te, die es zu be­rück­sich­ti­gen gilt. So hat bei­spiels­wei­se die Stamm­zell­pro­ble­ma­tik eine sich be­reits über Jah­re er­stre­cken­de De­bat­te aus­ge­löst. Zu­dem dürf­te auch die re­ge­ne­ra­ti­ve Me­di­zin die un­schar­fe Gren­ze zwi­schen The­ra­pie und En­han­ce­ment («Ver­bes­se­rung» des mensch­li­chen Kör­pers) noch mehr ver­wi­schen – ein wei­te­res ethisches Pro­blem, das in jüngs­ter Zeit ver­mehrt Auf­merk­sam­keit ge­won­nen hat.

In die­ser Aus­ga­be gibt das Thema im Fokus eine Be­stan­des­auf­nah­me so­wohl der wis­sen­schaft­li­chen als auch der ethischen As­pek­te, wel­che mit der re­ge­ne­ra­ti­ven Me­di­zin ver­bun­den sind. Da­mit soll ein kri­ti­scher Ein­blick in ein sich ent­wi­ckeln­des Ge­biet der mo­der­nen Me­di­zin ge­ge­ben wer­den.

Gilt für die Ausgaben Nr. 0 bis 93:

  • Für Einzelpersonen: Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.
  • Für Organisationen: Ein Exemplar des Buches «Ethikwissen für Fachpersonen» von Christof Arn und Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) im Wert von CHF 38.– ist gratis inbegriffen.

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  • Ausgabe Nr. 149 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

    Ausgabe Nr. 149 der Ethikzeitschrift «Thema im Fokus»

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➞ Zweitägiger Kurs für Ärztinnen und Ärzte vom 21. / 22. Juni 2021

«Sterben und Tod»

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Neues Buch

«Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild»
(von Denise Battaglia)

Coverbild Galileis Fernrohr

Die neuen Bio­tech­no­lo­gi­en ha­ben tief­grei­fen­de Fra­gen zum Mensch­sein aus­ge­löst, wie die De­bat­ten um «unser» Men­schen­bild zei­gen. Wie wir mit mensch­li­chem Le­ben vor der Ge­burt oder mit Men­schen am Le­bens­ende um­ge­hen, be­rührt unser Selbst­ver­ständ­nis. Diese Di­lem­ma­ta ha­ben wir an die An­ge­wand­te Ethik de­le­gi­ert, die aber der an­thro­po­lo­gi­schen Fra­ge aus­weicht.

Die­ses Buch ver­sucht ent­lang der letz­ten 500 Jahre und ent­lang der wis­sen­schaft­li­chen Men­schen-Bil­der die Krise un­se­res heu­ti­gen Selbst­ver­ständ­nis­ses he­raus­zu­schä­len. Es zeigt sich, dass die wis­sen­schaft­liche An­thro­po­lo­gie seit Be­ginn von den Me­di­zi­nern be­stimmt und von der Technik ge­trie­ben wird – wie die An­ge­wandte Ethik heute.

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