TIF 2: Sterbehilfe (inkl. Gratis-Buch)

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Beschreibung

Ausgabe 2 – April 2000

  • Für Einzelpersonen: CHF 36.00 (PDF-Version ist nicht zur Weiterverbreitung berechtigt)
  • Für Organisationen: CHF 98.00 (PDF-Version ist zur internen Weiterverbreitung berechtigt)

In der Schweiz ist die Ster­be­hilfe im Ver­gleich zu vie­len an­dern Län­dern sehr li­be­ral ge­re­gelt. Nicht nur die Selbst­tö­tung, son­dern auch die Bei­hilfe zum Sui­zid ist straf­frei. Zu­dem er­mög­licht die Ge­set­zes­pra­xis den Frei­spruch bei einer Tö­tung aus Mit­leid auf Ver­lan­gen als ul­ti­ma ra­tio. Diese Rechts­praxis soll noch wei­ter li­be­ra­li­si­ert wer­den, wenn es nach einer vom Bun­de­srat ein­ge­setz­te Ex­per­ten­kom­mis­sion geht. In ihrem letzt­jäh­ri­gen Be­richt schlägt sie näm­lich vor, beim Tat­be­stand der ak­ti­ven Ster­be­hilfe von einer Straf­ver­fol­gung ab­zu­se­hen. Da­mit wür­de auch der sel­te­ne Fall, wo ur­teils­fä­hi­ge, aber nicht hand­lungs­fä­hige Pa­ti­en­tin­nen oder Pa­ti­en­ten auf Ver­lan­gen ge­tö­tet wer­den, ex­pli­zit li­be­ra­li­si­ert. Die po­li­ti­sche For­der­ung nach Li­be­ra­li­sie­rung wu­rde erst­mals von Na­tio­nal­rat Vik­tor Ruf­fy ge­stellt, der 1994 in einer Mo­ti­on ver­lang­te dass die Si­tu­a­tion un­heil­bar kran­ker, kurz vor dem Tod ste­hen­den Men­schen recht­lich neu ge­regelt wird.

Mit ihren Be­stre­bun­gen in Rich­tung Li­be­ra­li­sie­rung steht die Schweiz nicht al­lein da. Auch in Hol­land, Frank­reich und Bel­gien sind die Par­la­men­te da­bei, ent­spre­chen­de Ge­set­ze zu be­ra­ten.

Gilt für die Ausgaben Nr. 0 bis 93:

  • Für Einzelpersonen: Ein Exemplar des Buches «Gutes Leben – gutes Sterben» von Denise Battaglia und Ruth Baumann-Hölzle (Hrsg.) im Wert von CHF 34.– ist gratis inbegriffen.
  • Für Organisationen: Ein Exemplar des Buches «Ethikwissen für Fachpersonen» von Christof Arn und Tatjana Weidmann-Hügle (Hrsg.) im Wert von CHF 38.– ist gratis inbegriffen.

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