IVF-Studie

Einladung zur Teilnahme an einer sozialwissenschaftlichen Studie:

Patienteninformation in der Fortpflanzungsmedizin – Wahrnehmung und Bewertung der Vor- und Nachteile der In vitro-Fertilisation durch über IVF gezeugte Kinder und deren Eltern

 

pdf Informationsflyer «Einladung zur IVF-Studie 2019» (138 KB)

Beschreibung

Im Rahmen einer sozialwissenschaftlichen Studie zur Wahrnehmung der In vitro-Fertilisation (IVF) durch Erwachsene, die über IVF gezeugt wurden, und deren Eltern sucht die Stiftung Dialog Ethik gesunde Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit deutscher Muttersprache aus der Schweiz. Bei den Studienteilnehmenden sollte es sich um Personen handeln, die in der Fortpflanzungsmedizin behandelt wurden, sowie um ihr erwachsenes Kind, das mittels der IVF-Technologie gezeugt wurde.

Ziel der Studie

Die Stiftung Dialog Ethik möchte über Interviews mit Eltern und ihren erwachsenen Kindern untersuchen, wie die In vitro-Fertilisation (IVF) hinsichtlich Vor- und möglichen Nachteilen wahrgenommen und erlebt wird und inwiefern die Patienteninformationen in der Fortpflanzungsmedizin diesbezüglich geschärft werden könnten.

Dauer und Ablauf

Die Studie besteht für jede/n Teilnehmende/n aus einem ca. 45- bis 60-minütigen Einzelinterview. In dem Interview geht es um das Erleben von Eltern mit einem über IVF gezeugten Kind sowie um das Erleben dieses Kindes selbst. Die Interviews werden von August bis Dezember 2019 durchgeführt und an den Standorten Zürich, Bern und Lausanne angeboten. Zur Vereinbarung eines Interviewtermins bittet die Stiftung Dialog Ethik die Interessenten direkt Kontakt aufzunehmen.

Aufwandsentschädigung

Es werden Reisespesen erstattet. Am Ende der Interviews gibt es ein Getränk und einen kleinen Snack.

Vertraulichkeit

Alle Daten der Studienteilnehmenden werden streng vertraulich behandelt und nur verschlüsselt erfasst, sie dienen ausschliesslich der Forschungsstudie. Für die Studienteilnehmenden ergibt sich kein medizinischer oder sonstiger Nutzen aus der Forschung.

Kontakt

Falls sie an einer Studienteilnahme interessiert sind und oben genannte Kriterien auf Sie zutreffen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Leiter des Fachbereichs Forschung der Stiftung Dialog Ethik auf:

  • Dr. sc. nat. Daniel Gregorowius, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +41 44 252 42 01

Wünschen Sie weitere Informationen, wenden Sie sich an den Leiter des Fachbereichs Forschung oder an das Sekretariat (Mo-Fr, 8.30 bis 17.00 Uhr):

  • Eliette Pianezzi, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +41 44 252 42 01

Durchführung der Studie

Stiftung Dialog Ethik
Interdisziplinäres Institut für Ethik im Gesundheitswesen
Schaffhauserstrasse 418
CH-8050 Zürich

Tel. +41 44 252 42 01
Fax +41 44 252 42 13

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dialog-ethik.ch

Leitung der Studie

Grundsätze

Die Stiftung Dialog Ethik engagiert sich als Non-Profit-Organisation für gutes Entscheiden und Handeln im Gesundheitswesen. Sie ist politisch und hinsichtlich Religionszugehörigkeit unabhängig und orientiert sich bei ihrer Tätigkeit an der Menschenwürde und den Menschenrechten. Im Jahr 2019 feiert sie ihr zwanzigjähriges Bestehen.

 

Aktuell

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Kurse und Events

Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen 2019

«Von der Information zum Dialog – mehr­di­men­si­o­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on in Spital und Heim»

Donners­tag, 28. No­vem­ber 2019
13.30 bis 18.00 Uhr (mit an­schlies­sen­dem Apéro)
Kinder­spital Zürich

Das Jubiläums-Ethik-Foren-Treffen am Kinder­spital Zürich zu «20 Jahre Dialog Ethik» be­schäftigt sich mit den ver­schie­de­nen Fa­cet­ten des Ver­hält­nis­ses von In­for­ma­ti­on und Dialog in Spital und Heim.

Das Ethik-Foren-Treffen rich­tet sich an alle in Or­ga­ni­sa­ti­o­nen des Ge­sund­heits­we­sens tä­ti­gen Fach­per­so­nen.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

Anmeldung
Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch.

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Unsere nächs­ten Ver­an­stal­tun­gen und Kurse se­hen Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

    mehr…
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Varia

Buch

«Eid und Ethos (Auf dem Weg zu einem neuen Gelöbnis für Ärzte und Ärztinnen)»

von Jean-Pierre Wils und Ruth Baumann-Hölzle

«Eid und Ethos» in­for­mi­ert um­fas­send über die über­ra­schen­de Re­nais­san­ce des ärzt­li­chen Eides und über den «Schweizer Eid» im Be­son­dern.

Lange Zeit galt der ärzt­li­che Eid als ein ver­al­te­tes In­stru­ment der Stan­des­wah­rung, das mo­der­nen Ge­sund­heits­we­sen nicht an­ge­mes­sen sei. In­zwi­schen meh­ren sich die An­zei­chen, dass der wach­sen­de markt­wirt­schaft­li­che Druck auf die me­di­zi­ni­sche Tä­tig­keit das Be­rufs­ethos zu ent­ker­nen be­ginnt. Die­ses Buch zeigt den Weg auf, der zu die­ser Um­keh­rung der Pri­o­ri­tä­ten ge­führt hat, er­in­nert an die es­sen­ti­el­len Auf­ga­ben der Me­di­zin und führt zu einem Eid­vor­schlag, der be­reits in et­li­chen In­sti­tu­ti­o­nen in der Schweiz im­ple­men­ti­ert wor­den ist.

Die­ses Buch kön­nen Sie hier be­stel­len.

Coverbild Eid Ethos 72dpi RGB

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