Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2020»: «Ein ‹anderes Leben›. Aber ‹welches›?»

Samstag, 22. Februar 2020 bis Samstag, 21. November 2020 09:30 - 15:30 Alle Termine
Samstag, 25. April 2020 - 09:30 bis 15:30
Samstag, 20. Juni 2020 - 09:30 bis 15:30
Samstag, 26. September 2020 - 09:30 bis 15:30
Samstag, 21. November 2020 - 09:30 bis 15:30

pdf Flyer zum Seminar (1.09 MB)

 

Ein Zeitalter nähert sich seinem Ende – das Zeitalter der Reichweitenvergrösserung. Die Moderne war gekennzeichnet durch Expansion – im Raum und in der Zeit. Wir haben alle Orte erobert und die Zeit kolonisiert. Weiter und schneller lautete die Devise. Aber diese Verheissung ist verklungen, ihre Folgen suchen uns heim, Erschöpfung und Ratlosigkeit breiten sich aus. Politisch wird dieser Zustand zunehmend in scharfen Kontroversen artikuliert, teils in unerbittlichen Feindschaften zwischen Bevölkerungsgruppen ausgelebt. Dass wir ein anderes Leben brauchen, dürfte unumstritten sein. Welches Leben das wäre, ist sehr viel schwerer zu beantworten. Und vielleicht dominiert in der Gegenwart das Gefühl, ohnmächtig zu sein und zu einem Wandel wenig beitragen zu können. Der Defaitismus sollte aber nicht das letzte Wort haben. Es gibt keinen Grund, Aufbrüche in ein besseres Leben unversucht zu lassen. Zu dieser Zuversicht gehört zuerst eine schonungslose Diagnose, dann aber auch eine Vorstellung über die Ziele, die wir uns setzen sollten. Im Bereich der Philosophie und der Literatur werden diese Wege erschlossen. Nichts hindert uns daran, mitzugehen – lesend und diskutierend.

Als Ausgangslektüre wird das posthum erschienene (kleine) Buch Wer wir waren. Zukunftsrede von Roger Willemsen (Fischer, Frankfurt a. Main) empfohlen. Es gilt als erster Wegweiser.

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils lei­tet die­ses Se­mi­nar, das 2020 an fünf Sams­ta­gen jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­det. Der Vormittag ist der Philosophie gewidmet, der Nachmittag der Literatur. Die fünf Romane werden rechtzeitig bekanntgegeben. Fol­gen­de The­men werden be­han­delt:

  1. 22. Februar 2020: «Das Zeit­alter des Immer-Mehr und seine Grenzen»
  2. 25. April 2020: «Wir sind uns nicht genug. Auf dem Weg zur neuen Gattung»
  3. 20. Juni 2020: «Signale des Ab­bruchs und des Auf­bruchs»
  4. 26. September 2020: «Alles ist möglich, einiges ist nötig»
  5. 21. November 2020: «Menschen mit Zukunfts­be­rechtigung»

Dieses Se­mi­nar ist für je­de in­te­res­si­er­te Per­son of­fen. Vor­kennt­nisse sind nicht nötig. Das Se­mi­nar ist nur als Gan­zes buch­bar.

Seminarleitung

wils jeanpierre 0028 hellProf. Dr. Jean-Pierre Wils

Or­dent­li­cher Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phi­sche Ethik und Kul­tur­phi­lo­sophie an der Rad­boud Uni­ver­si­tät Nij­me­gen (Nie­der­lan­de). Wis­sen­schaft­li­cher Bei­rat von Dia­log Ethik.

 


Seminarort

Stiftung Dialog Ethik
Schaffhauserstrasse 418
CH-8050 Zürich

Seminarzeiten

jeweils 9.30 bis 15.30 Uhr

Seminarunterlagen

5 Bücher (werden vor Kursbeginn bekannt gegeben)

Gesamtkosten

CHF 1500.– (exkl. Bücher)

Abschluss

Sie erhalten eine schriftliche Teilnahmebestätigung.

Anmeldung

Bit­te mel­den Sie sich früh­zei­tig mit­tels An­mel­de­ta­lon, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über diese Web­sei­te an (Taste «Jetzt buchen»). Sie erhalten anschliessend eine Bestätigung von uns. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Wir behalten uns vor, dieses Seminar bis 14 Tage vor Beginn bei ungenügender Teilnehmerzahl abzusagen.

Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2020»: «Ein ‹anderes Leben›. Aber ‹welches›?»
Nummer
1/19
Status
Buchung möglich
Freie Plätze
99995
Kosten
CHF 1500.00 pro Person
Anmeldung
Anmeldung ist nötig
Teilnahme
kostenpflichtig
Zeit
9.30 bis 15.30 Uhr

Aktuell

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Kurse und Events

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Samstagsseminar «Literatur und Philosophie 2020»

«Ein ‹anderes Leben›. Aber ‹welches›?»

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils lei­tet die­ses Se­mi­nar, das 2020 an fünf Sams­ta­gen jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr statt­fin­det. Fol­gen­de The­men werden be­han­delt:

  1. 22. Februar 2020: «Das Zeit­alter des Immer-Mehr und seine Grenzen»
  2. 25. April 2020: «Wir sind uns nicht genug. Auf dem Weg zur neuen Gattung»
  3. 20. Juni 2020: «Signale des Ab­bruchs und des Auf­bruchs»
  4. 26. September 2020: «Alles ist möglich, einiges ist nötig»
  5. 21. November 2020: «Menschen mit Zukunfts­be­rechtigung»

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie auf dieser Seite und diesem Flyer.

Anmeldung
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Thema im Fokus

  • Wegen des Vor­schlags der eid­ge­nös­si­schen Volks­ini­ti­a­ti­ve «Or­gan­spen­de för­dern – Le­ben ret­ten» der Jeu­ne Chamb­re In­ter­na­ti­o­nale (JCI) für eine Ge­set­zes­än­de­rung ist die De­bat­te um die ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en der Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zin, ge­nau­er der Or­gan­spen­de, wie­der ak­tu­ell. Ge­mäss der Ini­ti­a­ti­ve wür­den al­le Er­wach­se­nen, die die me­di­zi­ni­schen Kri­te­ri­en er­fül­len, zu Or­gan­spen­dern, wenn sie dem nicht zu Leb­zei­ten wi­der­spro­chen ha­ben.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

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Varia

beratung

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

Dienstag, 24. März 2020
14.00 bis 16.30 Uhr
Stiftung Dialog Ethik
Schaffhauserstrasse 418
8050 Zürich

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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