Arzt-Patienten-Dialog

Die part­ner­schaft­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ent­schei­dungs­fin­dung (Sha­red De­ci­si­on Ma­king) zwi­schen Fach­per­so­nen und Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten sind Dia­log Ethik ein be­son­de­res An­lie­gen und stel­len auch für die The­ra­pie­pla­nung (Ad­van­ced Ca­re Plan­ning) eine grund­le­gen­de Vo­raus­set­zung dar. Un­se­re An­ge­bo­te sind stets auf die in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se von Fach­per­so­nen, Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten so­wie auf die je­wei­li­ge Or­ga­ni­sa­ti­on zu­ge­schnit­ten.

Unsere Dienstleistungen

Die Dienstleitungen im Bereich Arzt-Patienten-Dialog richten sich auf der einen Seite an Fachpersonen und Organisationen und auf der anderen Seite an Betroffene, Angehörige und Patienten-Ligen:

  • Entwicklung von Entscheidungshilfen für Patientinnen und Patienten
  • Entwicklung von organisationsspezifischen Modellen der gemeinsamen Entscheidungsfindung
  • Vorträge, Informationsveranstaltungen, Workshops und Trainings zum Thema «Shared Decision Making» und Kommunikation in der Arzt-Patienten-Beziehung
  • Moderation von Fallbesprechungen bei komplexen Therapieentscheidungen
  • Unterstützung von Patientinnen und Patienten beim Gespräch mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten im Sinne des Shared Decision Making
  • Auftragsforschung

Unsere Kompetenzen

Jahrzehntelange Erfahrung mit interdisziplinären Teamgesprächen, Patientenberatung und Verfahren der ethischen Entscheidungsfindung zeichnen die Arbeit von Dialog Ethik aus. Unsere Angebote sind stets auf die individuellen Bedürfnisse von Fachpersonen, Patientinnen und Patienten sowie auf die jeweilige Organisation zugeschnitten. Die partnerschaftliche Kommunikation und Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) zwischen den verschiedenen Akteuren sind uns dabei ein besonderes Anliegen und stellen auch für die Therapieplanung (Advanced Care Planning) eine grundlegende Voraussetzung dar.

Warum Dialog Ethik als Partner für das Thema «Shared Decision Making»?

Dialog Ethik verfügt einerseits über langjährige Erfahrung in der Begleitung von Behandlungsteams in Spitälern und Institutionen der Langzeitpflege sowie in der Entwicklung von Verfahren der Entscheidungsfindung in ethischen Dilemma-Situationen. Andererseits unterstützen wir Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen bei medizinethischen Entscheidungen. Diese zweiseitige Erfahrung vereinen wir in der Entwicklung unserer Instrumente und Schulungen. Deshalb zeichnen sich unsere Angebote durch Perspektivenvarianz und Praxisbezogenheit aus. Unsere Weiterbildungen werden von erfahrenen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet, die über klinisches Wissen und langjährige Praxis in der Beratung von Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen verfügen.

Informationsbroschüre «Arzt-Patienten-Partnerschaft»

Arzt Pat Partn d Cover

Die Bro­schü­re Arzt-Pa­ti­en­ten-Part­ner­schaft ist so­wohl in ge­druck­ter Form (CHF 12.50, siehe: Deutsch, Français, Italiano) als auch elek­tro­nisch als PDF-Do­ku­ment (CHF 5.–, siehe: Deutsch, Français, Italiano) in unserem Web­shop er­hält­lich.

Unsere Kooperationspartner im Rahmen dieser Broschüre sehen Sie hier.

Weitere Publikationen

  • Nelly Simmen
  • Rita Bonvin
  • Yasmina Petermann
  • Andrea Moser
  • Brida von Castelberg
  • «Pour ce qui est de l’avenir, il ne s’agit pas de le prévoir, mais de le rendre possible »

    Antoine de Saint-Exupery

    Ich weiss nicht wann und wie ich sterben werde, aber ich weiss was ich will und was ich nicht will – das gilt es in der Patientenverfügung festzuhalten, im Interesse aller Beteiligten.

    Nelly Simmen

    Pflegeexpertin Palliative Care MSc
    www.palliativ-schulung.com

  • La rédaction de directives anticipées est un excellent moyen de réfléchir à sa propre fin de vie et d’ouvrir la discussion sur ce thème avec ses proches.

    Rita Bonvin

    Présidente palliative vs

  • In meiner täglichen Arbeit mit krebsbetroffenen Menschen und ihren Angehörigen, sehe ich, wie wertvoll es ist, wenn Fragestellungen rund um das Thema Sterben und Tod geklärt sind. Es erleichtert den Angehörigen Entscheidungen umzusetzen, die Verantwortung zu teilen, Wünsche festzuhalten. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesen Themen hilft schlussendlich allen Beteiligten.

    Yasmina Petermann

    Geschäftsführerin
    Krebsliga Zentralschweiz

  • In meinem Berufsalltag habe ich es oft mit Personen zu tun, welche ihren aktuellen Willen nicht mehr äussern können. Eine Patientenverfügung kann hilfreich sein, um etwas über die Werthaltung der Person in Bezug auf Leben und Sterben herauszufinden, sie beantwortet aber nicht alle Fragen.

    Andrea Moser

    Pflegefachfrau Intensivpflege

  • Vielleicht kommt in meinem Leben der Moment, in dem Ärzte und Angehörige entscheiden müssen, ob ich am Leben erhalten  oder am Sterben gehindert werden soll. Ich bin froh wenn in dieser Situation mein Wunsch für alle klar ist. Deswegen habe ich eine Patientenverfügung.

    Dr. med. Brida von Castelberg

    1993-2012 Chefärztin Frauenklinik Stadtspital Triemli, Zürich

Kurse und Events

beratung

Gruppenberatung zu Patientenverfügung und Vorsorgedokumenten (Termin I)

3. September 2020, 14.00 bis 16.30 Uhr, Seminarraum

In un­se­rer Grup­pen­be­ra­tung mit ma­xi­mal 12 Teil­neh­men­den ver­mit­telt lic. phil. Pat­ri­zia Kal­ber­mat­ten-Ca­sa­rotti Ba­sis­wis­sen über Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­do­ku­men­te und un­ter­stützt Sie bei de­ren Er­stel­lung. In der Grup­pe er­hal­ten Sie auch An­re­gun­gen durch die An­lie­gen der an­de­ren Teil­neh­men­den.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine An­mel­dung ist ob­li­ga­to­risch. Bitte sen­den Sie eine E-Mail an info@dialog-ethik.ch oder rufen Sie uns an (Tel. +41 44 252 42 01).

Unsere nächs­ten Ver­an­stal­tun­gen und Kurse se­hen Sie hier.

Die aktuellen Kurs- und Seminarflyer können Sie hier herunterladen.

 

General­versammlung und Jahres­versand des Förder­vereins

Durch die Corona­virus-Krise ver­zö­gern sich die Ein­la­dung zur Ge­ne­ral­ver­samm­lung und der jähr­liche Do­ku­men­ten­ver­sand.

Wei­te­re In­for­ma­ti­o­nen fin­den Sie hier.

 

Thema im Fokus

  • «Wir wissen es nicht» – «dieses Ein­ge­ständ­nis habe ich bei so man­chen Ex­per­ten­aus­sa­gen ver­misst», sagt Pro­fes­sor Reto Sto­cker in seiner auf die ver­gan­ge­nen Mo­na­te be­zo­ge­nen Re­tro­spek­ti­ve als In­ten­siv­me­di­zi­ner (Sei­te 34). Viele Fra­gen rund um Co­vid-19 sei­en of­fen, weil For­schungs­re­sul­ta­te, er­mit­telt nach wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en, schlicht noch nicht vor­lie­gen wür­den.

    Keine Ant­wor­ten auf bren­nen­de Fra­gen be­kom­men, da­mit müs­sen wir in die­ser Krise le­ben. Das heisst aber nicht, dass wir keine Fra­gen stel­len dür­fen, im Ge­gen­teil! Hin­schau­en, da­hin­ter schau­en – die­sem An­spruch wol­len wir in un­se­rer Juni-Aus­ga­be des Ma­ga­zins «Thema im Fokus» in­halt­lich ge­recht wer­den.

     

    Die Zeitschrift Thema im Fokus rich­tet sich an Fach­per­so­nen aus dem Ge­sund­heits- und So­zial­we­sen und al­le an ethi­schen Fra­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft In­te­res­sier­ten. Sie wid­met sich ethi­schen Fra­gen im Ge­sund­heits­we­sen und in der Zi­vil­ge­sell­schaft.

    mehr…
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Varia

Coronavirus weisser Hintergrund

Aktuelles zum Thema «Coronavirus/Covid-19»

 

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Die aus­füll­ba­re, in­ter­ak­ti­ve Lis­te aller Pu­bli­ka­ti­o­nen von Dia­log Ethik kön­nen Sie hier he­run­ter­la­den. Diese Liste fin­den Sie auch in un­se­rem Shop.

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