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TIF 133: Der Re­ani­ma­tions­ent­scheid

CHF 36.00

TIF 133: Der Re­ani­ma­tions­ent­scheid

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Art.-Nr.: b50096aecfa6. Kategorien: , , .

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Über die Aus­sich­ten einer Re­ani­ma­tion bei einem Herz-Krei­slauf-Still­stand ha­ben vie­le Men­schen, teil­weise selbst Me­di­zin­stu­den­ten, zu op­ti­mi­sti­sche Vor­stel­lun­gen. Zu­gleich bil­det heute das Recht auf Selbst­be­stim­mung auch in der Me­di­zin das obers­te Prin­zip des Han­delns, und der Arzt / die Ärz­tin fällt die Ent­schei­de wenn im­mer mö­glich ge­mein­sam mit der Pa­tien­tin / dem Pa­tien­ten und al­len­falls An­ge­hö­ri­gen. Um im Hin­blick auf eine Re­ani­ma­tion seinen tat­säch­li­chen Wil­len äus­sern zu kön­nen, braucht es vor allem Kennt­nis­se über deren Aus­sich­ten und Ri­si­ken – ge­ne­rell und in spe­zi­fi­schen Si­tua­tio­nen. Da­zu möchte die­ses «The­ma im Fo­kus» einen Bei­trag leis­ten, in dem Fach­leu­te aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen, die sich in ihrer Ar­beit im­mer wie­der mit der Fra­ge einer Re­ani­ma­tion kon­fron­tiert se­hen, zu Wort kom­men.

Ein Herz-Kreis­lauf-Still­stand stellt eine Not­fall­si­tua­tion dar, in der keine Zeit zu ver­lie­ren ist. Da­rum er­scheint es für Ärz­te und wei­te­re Fach­per­so­nen von gro­ssem Vor­teil, den Wil­len des/der Be­trof­fe­nen zu ken­nen. Die­sen kann man mit einer Pa­tien­ten­ver­fü­gung oder auch auf an­de­rem Weg zum Aus­druck brin­gen. Weil die per­sön­li­che Mei­nung zu die­sem The­ma nicht im­mer gleich bleibt, wird bei­spiels­wei­se in Hei­men und Spi­tä­lern mit den Pa­tien­ten wie­der­holt dar­über ge­spro­chen. Heu­te kann man, recht­lich ge­se­hen, je­de me­di­zi­ni­sche Mass­nahme ab­leh­nen, aber nicht al­les, was man sich wünscht, ver­lan­gen. Er­scheint eine Re­ani­ma­tion z. B. me­di­zi­nisch nicht in­di­ziert, weil wir­kungs­los, ist es nicht mög­lich, sie ein­zu­for­dern.

Der Ver­zicht auf eine Re­ani­ma­tion be­deu­tet in einem Spi­tal oder einer Pfle­ge­in­sti­tu­tion in kei­ner Wei­se, dass die üb­ri­gen Be­mü­hun­gen um die Ge­sund­heit eines Pa­tien­ten ein­ge­schränkt wür­den. Es wird im Ge­gen­teil wei­ter­hin al­les da­ran­ge­setzt, des­sen Le­ben so er­träg­lich wie mög­lich zu ge­stal­ten.

Zu den hier an­ge­spro­che­nen Fra­gen und zu vie­len wei­te­ren mehr ver­mit­telt Ihnen die­ses «The­ma im Fo­kus» In­for­ma­tio­nen. Wir wün­schen Ihnen eine an­re­gen­de Lek­tü­re.

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