TIF 126: Über Grenzen der Prä­implantations­diagnostik

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TIF 126: Über Grenzen der Prä­implantations­diagnostik

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Das Schweizer Volk hat vergangenen Sommer einer Ver­fas­sungs­änderung zu­gestimmt, welche die Prä­im­planta­tions­diagnostik (PID) neu erlaubt. Mit der PID kann der in der Retorte erzeugte Embryo vor der Ein­pflanzung in den Mutter­leib genetisch untersucht werden. Wann die PID zum Zuge kommen soll und darf, ist im revidierten Fort­pflanzungs­medizin­gesetz (FMedG) geregelt.

Gegen dieses Gesetz haben 18 Organisationen, darunter Dialog Ethik, das Referendum ergriffen, welches am 5. Juni zur Abstimmung gelangt. Denn das Gesetz erlaubt einen fast grenzenlosen Einsatz der PID. Die Organisationen fordern, dass die PID nur auf Paare beschränkt wird, welche das Risiko haben, eine schwere Krankheit an ihr Kind wei­ter­zu­ver­erben, so wie dies der Bundes­rat ur­sprüng­lich vor­ge­schlagen hatte.

Das Thema im Fokus zeigt die Kehrseiten der modernen Fort­pflanzungs­me­di­zin auf. So zeigen Stu­dien des Ber­ner Herz­spe­zia­listen Urs Scher­rer, dass Kin­der, die künst­­lich er­­zeugt wor­­den sind, ein sig­­ni­­fi­­kant er­­höh­tes Ri­­si­­ko ha­­ben, an Herz-Krei­s­lauf-Prob­le­men zu er­kranken, als dies bei na­­tür­­lich ge­­zeug­ten Kin­­dern der Fall ist, und die­se vor­zei­ti­ge Ge­fäss­al­te­rung wo­mög­lich wei­ter­ver­er­ben.

Die Kehr­seiten der In-vitro-Fertilisation und der Em­bryo­nen­­se­­lek­­tion zu ken­nen heisst auf­­ge­­klärt über das Re­­fe­­ren­­dum am 5. Ju­ni ab­­­zu­­­stim­men.

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