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TIF 103: Das Er­wach­se­nen­schutz­recht

CHF 36.00

TIF 103: Das Er­wach­se­nen­schutz­recht

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Art.-Nr.: b50096aecfa6. Kategorien: , , .

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 Am 1. Januar 2013 tritt das neue Er­wach­se­nen­schutz­recht in Kraft. Es löst das Vor­mund­schafts­recht ab, welches seit 100 Jahren praktisch unverändert geblieben ist. Der Zweck des heutigen Vor­mund­schafts­rechts liegt darin, schutz- und hilfs­be­dürf­ti­ge Menschen zu un­ter­stüt­zen, ihnen – wenn nötig – Für­sorge zukommen zu lassen. Als Mittel zur Hilfe bietet das heutige Gesetz Mass­nahmen wie Bei­stand­schaft, Entmündigung oder für­sor­ge­ri­sche Freiheits­ent­zie­hung. Für ur­teils­un­fä­hige Personen definiert das geltende Ge­setz keine spezifischen Mass­nahmen. In manchen Kantonen kann die Ärzte­schaft darüber be­stimmen, welche medizinischen Mass­nahmen bei einem Patienten durchgeführt werden.

In dieser Aus­gabe stellen wir Ihnen die wichtigsten Neuerungen des Er­wach­se­nen­schutz­rechts vor und gehen auf die aus unserer Sicht heiklen Punkte und offenen Fragen ein. Wir informieren Sie zum Bei­spiel darüber, was das Ge­setz für Menschen mit einer Be­hin­de­rung bedeutet. Im Interview und in den ethischen Kern­fragen konzentrieren wir uns auf die Aus­wir­kun­gen des neuen Rechts auf Patientinnen und Patienten in psychiatrischen Kliniken. Denn gerade hier wird das Leit­motiv des neuen Rechts «soviel Fürsorge wie nötig, so viel Autonomie wie möglich» manch­mal zu einer Grat­wan­de­rung, wie Psychiaterin Kirsten Wiedemann im Inter­view anschaulich auf­zeigt.

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