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Über die Zukunftsuniversität

Fragen des Gesundheitswesens erweisen sich in zunehmendem Masse als Fragen des guten Lebens – des künftigen guten Lebens und dessen Bedingungen. Die Bedeutung der Gesundheit und deren Gestaltung sind Teil eines grösseren Ganzen. Auch im Gesundheitswesen ringen wir um nichts weniger als um die Zukunft unserer Gesellschaft. Das Institut «Dialog Ethik» möchte dieser Sachlage Rechnung tragen und sich als zivilgesellschaftliche Institution seiner Verantwortung stellen.

Mit dem Namen «Zukunftsuniversität» wird das Ansinnen aufgegriffen, ein Laboratorium des Wissens und der Praxis mit Blick auf die Zukunft zu etablieren. Die «Universität» versinnbildlicht in diesem Zusammenhang die Verbindung zwischen Wissenschaft und gesellschaftlich notwendigem Wissen, die für jede kluge und verantwortliche Veränderung nötig ist. Mit der Dimension der «Zukunft» wird der Anspruch signalisiert, nicht bloss die Verhältnisse zu beschreiben und zu verwalten, sondern sie in Hinblick auf die humanen Lebensbedingungen der kommenden Generationen zu gestalten. Prinzipien der Solidarität und der Gerechtigkeit, Verhaltensweisen der Fürsorge und der Vorsorge, aber auch Modelle der Finanzierung und der institutionellen Verwirklichung bekommen vor diesem Hintergrund eine neue Dimension. Es handelt sich nicht nur um unser «gutes Leben» sondern auch um das «gute Leben» unserer Kinder und Kindeskinder.

 

Das Zukunftsseminar am Samstag

«Das umstrittene Mass der Gesundheit. Über die medizinisch-pflegerische Grundversorgung und ihre Grenzen»
Beginn 04. Februar 2012

An fünf Samstagen werden Themen der Zukunftsuniversität in einem Seminar aufgegriffen und vertieft. Gesundheit ist ein Faktor gesellschaftlicher Konflikte und politischer Verwerfungen. Wir kommen nicht umhin, uns über das «Mass» der Gesundheit zu sorgen und einen konkreten Entwurf zu entwickeln, der Modelle und Vorschläge eines nachhaltigen Gesundheitssystems entwirft. Der Kurs wird geleitet von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils, Professor für Politik und Kulturphilosophie an der Universität Nimwegen in den Niederlanden und wissenschaftlicher Beirat des Instituts Dialog Ethik.

 

Zukunftsdialog

In drei Abendveranstaltungen hat sich der «Dialog Zukunftsuniversität» jeweils einem drängenden Thema aus der Zivilgesellschaft gewidmet. Wissenschaftler, Politiker und Vertreter aus Kultur und Wirtschaft haben im gemeinsamen Disput die Lage der Dinge ausgeloten und Erkundungen über Auswege versucht.
Die zur Diskussion stehenden Themen müssen als Elemente der Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems betrachtet werden. Sie stellen dessen Makrokontexte dar.

Durchgeführte Veranstaltungen im sphères - bar, buch & bühne, Zürich:

Demokratiemüdigkeit oder Erneuerung der Demokratie? Nachdenken über Politik und Gesundheit (28.10.2010)

Diskutiert haben unter der Leitung von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils:

  • Prof. Dr. Lars P. Feld
  • Monika Weber
  • Dr. Hugo Bütler

Nach uns die Sintflut - oder doch nicht?  Nachdenken über Ökologie und Demokratie (03.02.2011)

Diskutiert haben unter der Leitung von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils:

  • Prof. Dr. Harald Welzer, Ko-Autor des Buchs "Das Ende der Welt, wie wir sie kannten"
  • Prof. Dr. Martin Hölzle, Klimaforscher

Populismus oder Verödung des politischen Sprechens – die einzige Alternative? (24.03.2011)

Diskutiert haben unter der Leitung von Prof. Dr. Jean-Pierre Wils:

  • Dr. Ulrich E. Gut
  • Doris Fiala
  • Prof. Dr. Kurt Imhof

Online-Kursanmeldung

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Das Zukunftsseminar

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