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Juli 2010

Der Fall “Bernard Rappaz“

Der Fall des Hanfbauern Bernard Rappaz, der sich rund 2 Monate im Hungerstreik befand, stellt eine komplexe Herausforderung dar. Es stellen sich zahlreiche ethische Fragen. Dialog Ethik hat hierzu in den Medien verschiedentlich Stellung genommen:

14.07.2010: “Sehr problematisch" (Link zum Artikel der Schaffhauser Nachrichten)

18.07.2010: “Staat darf Rappaz sterben lassen" (Link zum Artikel auf swissinfo)

23.07.2010: “Der Wille des Patienten zählt" (Link zum Artikel im St. Galler Tagblatt)

26.07.2010: “Der moderne Mensch will alles unter Kontrolle haben — auch seinen eigenen Tod“ (Link zum Artikel im Migros-Magazin)


Dialog Ethik Öffentlich

SBK-Kongress 2010
Vom 26.-28. Mai war Dialog Ethik mit einem Stand am SBK-Kongress im KKL Luzern vertreten. Für die vielen spannenden Gespräche danken wir den Gästen, die bei uns vorbeigeschaut haben! Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Ethik im Berufsalltag im Gesundheitswesen enorm viel leisten kann – und dass es absolut notwendig ist, ihr mehr Beachtung zu schenken und sie stärker einzubinden.


Nationale Leitlinien Palliative Care
Seit Jahren engagiert sich Dialog Ethik für Palliative Care. So nahm Ruth Baumann-Hölzle gerne am Hearing vom 8. Juni 2010 zum Entwurf der "Nationale Leitlinie Palliative Care" teil. Diese Leitlinien sind eine zentrale Massnahme der "Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2012" von Bund und Kantonen. Das Hearing war nicht Teil eines offiziellen Vernehmlassungsverfahrens, sondern eine informelle Befragung.


Publikationen
  • Der letztjährige Tätigkeitsbericht ist soeben erschienen. Er ist im neuen Design von Dialog Ethik gestaltet worden und steht zum Download bereit: Tätigkeitsbericht

  • eZeitschrift Thema im Fokus Nr. 91, Juni 2010:


Vorträge/Schulungen (Auswahl)
  • Parkinson Suisse: Séance d'information sur les Dispositions de fin de vie
    (Vevey, 6.5.2010, Daniela Ritzenthaler-Spielmann)

  • Steinhauser Zentrum: Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügungen
    (Obersaxen GR, 7.5.2010, Daniela Ritzenthaler-Spielmann)

  • Alterszentrum Im Grampen: "Warum brauche ich eine Patientenverfügung" im Rahmen der Ausstellung "Palliative Care - leben bis zuletzt"
    (Bülach, 19.05.10, Daniela Ritzenthaler-Spielmann)

  • Medizinische Fakultät Innsbruck: Frügeborenen-Medizin zwischen Hoffnung und Sorge. Referat im Rahmen der Vortragsreihe Wissenschaft und Verantwortlichkeit.
    (09.06.2010, Ruth Baumann-Hölzle)

  • Schweizerische Herzstiftung, Seminar: "Damit mein Wille zählt"
    (Aarau, 10.6.2010, Daniela Ritzenthaler-Spielmann und Judith Naef)

  • Kommentar am Symposium "Medizin für wen? - Gesundheitsversorgung im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen der Patienten und der Dyanmik einer marktorientierten Medizin" organisiert von der Nationalen Ethikkommission NEK-CNE und der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) in Bern.
    (11.06.2010, Ruth Baumann-Hölzle)

  • Nottwiler Schmerzpsychotherapie Tage, Symposium Schmerz & Ethik: Ethische Entscheidungsfindung bei Leiden und Schmerz
    (17.06.2010, Diana Meier-Allmendinger)

  • Schweizer Tagung Inter- und Transdisziplinarität, Fallbeispiel: Ethische Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen – Gelebte Interdisziplinarität auf allen Verantwortungsebenen
    (02.07.2010, Ruth Baumann-Hölzle)


Dialog Ethik in den Medien (Auswahl)
  • 10vor10, Schweizer Fernsehen: Stellungnahme zum Thema Präimplantationsdiagnostik. Der Beitrag kann auf der Homepage vom Schweizer Fernsehen angeschaut werden:

    Leben im Reagenzglas
    Die strengen Vorschriften bei der künstlichen Befruchtung sollen gelockert werden. Neu sollen Paare, die von schweren Erbkrankheiten betroffen sind, den Embryo schon im Reaganzglaus auf Krankheiten untersuchen dürfen. (Quelle: SF)
    Link 10vor10
    (26.05.10, Ruth Baumann Hölzle)

  • Zürcher Ärztezeitung: Ermessensentscheide im ärztlichen Alltag
    (Nr. 2, Juli 2010, Andreas U. Gerber)